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Bewertungen
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von Katharina (Veröffentlicht am 07.05.2025)
Ein Buch mit Lebenserfahrung
Der Autor , selbst Pastor, erzählt Geschichten aus seinem eigenen Leben und teilt Gedanken, die sich mit dem Thema Abschied und loslassen beschäftigen.
Ich habe das Buch sehr gern gelesen,immer wieder zur Hand genommen und mich in die kurzen Abschnitte "fallen lassen"
Seine Gedanken waren ein interessanter neuer Aspekt die Situation aus einem anderen Blickwinkel zu sehen und ich fand es oft ermutigend, manchmal auch herausfordernd aber immer war es eine Bereicherung.
Ein wirklich gutes positiv geprägtes Buch, dass einen auch auffordert sein eigenes Leben zu betrachten und zu hinterfragen.
Manche Geschichten betrafen keine Situation die ich bereits erlebt habe, aber nichtsdestotrotz kann man daraus etwas für sich mitnehmen und sie als Lebensweisheit eines Mannes anerkennen, der viel gesehen hat.
Besonders gut fand ich die teils lockere Erzählart, die manches schwere Thema ein bisschen leichter macht -
von Abby (Veröffentlicht am 04.02.2025)
klasse Buch zum schweren Thema
Wer loslässt hat die Hände frei von Dr. Ludwig Burgdörfer -Pfarrer in Ruhe.
Er schrieb dieses grandiose Buch zum Thema Hände frei und loslassen.Das Buch ist voll mit Ermutigungen zum alltäglichen Abschiednehmen. Loslassen das machen wir alle nicht gern-lieber festhalten...aber Abschied nehmen gehört nun mal zum Leben ob es mir gefällt oder nicht. Nach einem bewegten Jahr mit viel Abschied hat mich dieses Buch gefunden und ich muss sagen richtig gut. Doch bitte keine Überdosis. Sie kurzen 63 Abschiede im Buch lassen sich besser einzeln verdauen. So zwischen den Zeilen ist das Buch ein Ratgeber für junge Erwachsene und Eltern häufig aber für das ältere Semester. Irgendwie für alle irgendwo was dabei… In jedem Alter muss man lernen loszulassen und mit gewisser Dankbarkeit auf das was man hatte zurückzuschauen.
Das Buch lädt ein zu nachdenken, reflektieren und dankbar zurückzuschauen. Es will helfen das Abschied nehmen aktiv zu gestalten und Platz für neues - wie beim Ausmisten eines Zimmers.
Ein kurzer Ausschnitt aus „Abschied von guten Vorsätzen“:
… ich will das nicht mehr mitmachen. Ich bin fest entschlossen, mich ein für alle Zeit von den guten Vorsätzen zu verabschieden. Mal habe ich gesagt…..und dann haben mir die guten Vorsätze dermaßen zugesetzt, aber nicht geholfen. Niemals. Im Gegenteil.Sie sind immer die Garantie dafür gewesen, dass ich chronisch unzufrieden geworden bin, mit mir. …
Mir bleiben viele der kleinen Abschiede im Gedächtnis z.b. Abschied von Dienst nach Vorschrift oder auch Abschied vom Selbstzweifel. .. beendet werden alle Abschiede mit „Ich frage mich“ das sind kleine Fragen welche den Leser zum Nachdenken anregen. Ich mag das Buch sehr und vergebe 5 Lesesterne und frage mich ob die Rezi hilfreich war... -
von Michaela (Veröffentlicht am 10.01.2025)
Ein Buch, das bleibt, auch wenn es sich mit Loslassen beschäftigt.
„Wer loslässt hat die Hände frei“ von Ludwig Burgdörfer ist ein inspirierender Schatz mit kreativen, tiefgründigen und praktischen Ideen für den Umgang mit Abschieden im Alltag.
Schon von der ersten Seite an lädt das ansprechende Vorwort von Stefan Loß dazu ein, sich auf die als Herzenssache formulierte Thematik einzulassen. Loß gibt interessante Einblicke in die Entstehung des Buches und bereitet den Leser darauf vor, sich mit den verschiedenen Facetten des Loslassens auseinanderzusetzen.
Das Buch besticht durch seine klar und strukturierte Gestaltung. Auf dem himmelblauen Cover mit weißem Rahmen sieht man einer Traube von Luftballons nach. Die 63 kurzen, prägnanten Kapitel,
sind jeweils einem spezifischen Abschied gewidmet. Z.B.: „Abschied vom Kinderzimmer“, Abschied vom harmlosen Gott“, „Abschied vom immer stark sein“, „Abschied vom Selbstzweifel“.
Jedes Kapitel umfasst zwei bis drei Seiten und ist damit perfekt für das tägliche Lesen und Reflektieren geeignet.
Der Autor versteht es meisterhaft, komplexe Gedanken und den Punkt zu bringen und dabei lebensnah, ehrlich und humorvoll zu bleiben. Die Wortspiele und Formulierungen sind ein echtes Highlight und machen das Lesen zu einem besonderen Vergnügen.
Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal ist das Daumenkino am Seitenrand, das dem Buch eine spielerische und einzigartige Note verleiht. Ebenso gefallen mir die Fragen am Ende eines jeden Kapitels unter dem Motto:“ Ich frage mich…“, die den Leser einladen, innezuhalten und die Inhalte in die eigene Lebenswelt zu übertragen.
Diese Reflexionsfragen sind tiefgründig und helfen, das Gelesene nicht nur intellektuell, sondern auch emotional zu verarbeiten.
Insgesamt ist „Wer loslässt hat die Hände frei“ ein lebendiges, ermutigendes und tiefgründiges Werk, das den Leser dazu inspiriert, Abschiede als Chancen für Neuanfänge zu begreifen.
Es eignet sich hervorragend, um täglich kleine Impulse für das eigene Leben zu gewinnen.
Ein Buch, das bleibt, auch wenn es sich mit dem Loslassen beschäftigt.
Sehr empfehlenswert!
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von maulwurf456 (Veröffentlicht am 15.12.2024)
Abschiednehmen und Loslassen fallen oft schwer...
Das Buch "Wer loslässt, hat die Hände frei" von Autor Ludwig Burgdörfer trägt passenderweise den Untertitel 'Ermutigungen zum alltäglichen Abschiednehmen'. Denn genau darum geht es in dem 176 Seiten umfassenden Taschenbuch: Die Themen Abschiednehmen und Loslassen, welche oft schwer fallen, in einem anderen, positiv besetzten Blickwinkel zu betrachten.
Erschienen ist dieser christliche Ratgeber im Brunnen-Verlag Anfang September diesen Jahres.
Ludwig Burgdörfer ist Pfarrer und Seelsorger. Jahrgang 1956 hat er allerhand Erfahrung damit, was es heißt, Vertrautes loszulassen und sich im Laufe des Lebens von Gewohnheiten und Alltäglichem zu verabschieden. Sei es bspw. die eigene Herkunftsfamilie, der Traum von einer Sportkarriere oder der Abschied von einem geliebten Menschen. All diese Erlebnisse und Erfahrungen belasten das Leben meist schwer. Ludwig Burgdörfer schildert insgesamt 63 verschiedene Abschiede in kurzen, zwei Seiten umfassenden Kapiteln. Dabei richtet er den Blick auf Positives, welches daraus hervorgegangen ist, oder nimmt diese in den christlichen Glaubensbezug. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise zu Lernen, wie man mit Abschieden jeglicher Art auf 'gesunde' und konstruktive umgehen kann. Abschiede sollen kein Ende symbolisieren, sondern ein Aufbruch zu etwas Neuem und Lebenswertem sein.
Der Schreib- und Erzählstil ist dabei angenehm flüssig. Einige der geschilderten Abschiede habe ich bereits in ähnlicher Form erlebt. Dennoch war es bereichernd, die Gedankengänge, z.T. auch christlichen Glaubensbezüge, des Autors zu lesen.
Besonders gefallen haben mir die Kapitel zu 'Abschied vom falschen Selbstbild' und 'Abschied von der Sonnenseite'.
Zuletzt sollte nicht vergessen werden, dass am Ende des Buchs zu jedem der 63 Abschiede die entsprechenden christlichen Bezüge bzw. die entsprechenden Bibelstellen aufgelistet sind. Dies rundet diesen christlichen Ratgeber auf gelungene Art und Weise ab.
Meinerseits eine klare Empfehlung mit fünf Sternen! Das Buch eignet sich definitiv für jede Altersgeneration - ob Mittvierziger, zwanzigjähriger Student oder Pensionär.
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