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Bewertungen
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von maulwurf456 (Veröffentlicht am 31.01.2026)
toller Roman für Teenager!
Die Reihe 'Isländer im Illertal' hat mit dem Titel "Wind in der Mähne" nun einen dritten Band erhalten. Autorin dieses Romans für Teenager ist Swantje Schöniger. Auch ohne Kenntnisse von den ersten beiden Teilen kann man der Geschichte gut folgen, doch um ein uneingeschränktes Lesevergnügen zu haben, ist es natürlich ratsam vorab zunächst "Freundschaft auf vier Hufen" (Band 1) und "Viel Wirbel um Stanja" (Band 2) zu lesen.
Als Taschenbuchausgabe ist "Wind in der Mähne" mit ca. 288 Seiten im Francke-Buchverlag Anfang Januar dieses Jahres erschienen. Das Coverbild ähnelt von der Gestaltung her den ersten beiden Bänden und hat Wiedererkennungswert.
Und darum geht es genau: Für Protagonistin Lina beginnt das neue Jahr sehr turbulent, denn ein heftiger Wintersturm richtet großen Schaden bei Kathe und den Ponys an. Wie soll es nur weitergehen? Und ausgerechnet jetzt reist Jonas für einen Schüleraustausch nach Schottland während zeitgleich der unberechenbare Bruder ihrer neuen Mitschülerin Johanna versucht bei Lina zu landen.
Der Schreibstil von Swantje Schöniger ist angenehm flüssig und leichtfüßig zu lesen. Auf authentische Art und Weise schafft es die Autorin das Gefühlsleben der jungen Protagonistin zu schildern. Auch als erwachsene Leserin habe ich mich wieder in meine Teenagerzeit zurückversetzt gefühlt und kann mir daher gut vorstellen, dass sich die junge Zielgruppe mit Lina identifizieren kann.
Der Spannungsbogen zieht sich konstant durch die Geschichte. Ich persönlich habe daher das Buch in nur einem Nachmittag verschlungen - wollte ich doch unbedingt wissen, wie es nun weitergeht mit Lina und co.
Die Themen Freundschaft, erste Liebe und Schmetterlinge im Bauch sowie Gottes Glauben und Zuversicht werden gelungen von der Autorin miteinander verflochten. Der christliche Hintergrund wirkt in keiner Weise aufdringlich oder belehrend.
Gerne vergebe ich fünf Sterne. -
von Natalia (Veröffentlicht am 18.01.2026)
Weiter geht es mit den Isländern im Illertal, mit Themen wie Freundschaft, Vergebung und Gottvertrauen
Swantje Schöniger hat die Reihe nun fortgesetzt und Band 2 der "Isländer im Illertal" im Francke Verlag rausgebracht. Endlich, denn meine 12-jährige Tochter war schon vom ersten Band unglaublich begeistert. Und so hat es sich auch im zweiten Band fortgeführt, sie war begeistert und ich als Mama zufrieden, dass mein Kind wieder ein interessantes Buch gefunden hat.
Swantje Schöniger erzählt die Geschichte weiter von Lina und ihrer Isländerstute Stjarna, die ihr viel geholfen hat, als sie familiäre Probleme hatte (Band 1). Nun, scheint alles einfacher zu werden, der Sommer steht vor der Tür, Lina ist verliebt und der Pferdehof ist für die Sommerferien gesichert. Doch schön wäre das, denn Lina erfährt, dass ihre Rivalin Emma nach einem Reitunfall genau auf ihrem Reiterhof als Patientin zurückkehrt und damit wird es für Lina schwierig, sie muss mit vielen Gefühlen lernen umzugehen. Und als ihr Freund Jonas Emma dann auch noch ohne ihr Wissen im Krankenhaus besucht ist das Gefühlschaos perfekt. Aber nicht nur das....auch der Reiterhof bekommt Probleme und Lina muss lernen Geheimnisse an Gott abzugeben und lernt damit auch viel Gottvertrauen.
Trotz all den Themen ist das Buch sehr flüssig geschrieben und genau richtig dosiert was Themen wie Glauben, Freundschaft und Gefühle angeht. Meine Tochter sagt, dass es so geschrieben ist, dass es sich so anfühlt, als wäre man selbst dabei und es sind so Alltagsgefühle dabei, als würde es genau bei uns geschehen. Das hat ihr sehr gut gefallen. Swantje Schöniger hat damit scheinbar den Stil der jungen Leser getroffen, aber auch wir Erwachsene können uns hier sehr gut hineinversetzen.
Kurz zusammengefasst:
Uns hat der 2. Band dieser Reihe unglaublich gut gefallen, die Geschichte ist realitätsnah und interessant.
Wir empfehlen "Viel Wirbel um Stjarna" uneingeschränkt weiter und auch als Geschenk ist das ein super Buch. Wir warten schon ganz gespannt auf Band 3 . -
von agnes.bookworld (Veröffentlicht am 06.11.2025)
Tolles Jugendbuch auch gut für Erwachsene
Dieser Teenie-Roman knüpft direkt dort an, wo Band 1 FREUNDSCHAFT AUF VIER HUFEN endet. Lina, die Hauptprotagonistin, muss sich in diesem Band neuen Herausforderungen stellen – Eifersucht, Verlust und weiterhin Vertrauen auf Gott fassen sowie im Glauben an ihn wachsen.
Ich finde, Swantje Schöniger ist es hervorragend gelungen, die Gefühle einer fast Fünfzehnjährigen in Worte zu fassen und diese authentisch zu vermitteln. Sie malte mir beim Lesen regelrecht Bilder vor Augen: Ich sah die Eifersucht, die Gefühlsexplosionen als Lina den Zieglerhof mit Emma, ihrer Rivalin, teilen musste und als sie erfuhr das ihr Freund diese ohne ihr Wissen im Krankenhaus besuchte. Ich konnte Linas Schmerz spüren, als sie erfuhr, dass sie sich von ihrem Lieblingspony trennen muss. Genauso deutlich fühlte ich ihre Veränderung, als sie anstelle von Neid und Wut auf Emma mit Mitgefühl und Verständnis reagierte. An einer Stelle entlockte mir ihr Verhalten ein Kopfschütteln und an anderer Stelle musste ich schmunzeln. Ich erlebte mit, wie aus Lina ein verständnisvolles und mitfühlendes junges Mädchen wurde. Auch finde ich das Lina in diesem Band eine tolle weitere Entwicklung gemacht hat und freue mich schon jetzt auf Band 3.
Dieses Jugendbuch versetzte mich persönlich wieder zurück in meine Teenagerzeit. Ich finde, es ist sehr schön geschrieben, und ich hatte wunderbare Lesestunden damit. Der Schreibstil ist flüssig, spannend und bildreich. Meiner Meinung nach können auch Erwachsene dieses Buch gut lesen – denn wie oft fehlt uns als Erwachsenen das Verständnis und Mitgefühl für Menschen, die gerade eine schwere Zeit durchmachen? Ich empfehle dieses Buch sehr gern weiter.
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von Birgit E. (Veröffentlicht am 30.09.2025)
Erfrischendes Teeniebuch über Pferde, Freundschaft, Vertrauen und Vergebung
Der Einband des Buches und der Titel verraten, um was es in diesem zweiten Band der „Isländer im Illertal“-Reihe geht: sehr viel um Pferde, genauer um Isländer Ponys.
Er ist mit der Wiese und dem Isländer Pony im Vordergrund ein Hingucker und macht Lust, dieses Buch in die Hand zu nehmen.
Obwohl „Viel Wirbel um Stjarna“ der zweite Band dieser Reihe ist, kam ich gut in dieser Geschichte mit, da in Rückblenden immer wieder angedeutet wird, was zuvor passiert sein muss.
Es geht wieder um Lina, die frisch verliebt ihre neue Freundschaft zu Jonas und die Zeit mit ihrer liebsten Ponystute Stjarna vom Zieglerhof genießt. Die Ruhe bleibt nicht bestehen, denn mit einem Geheimnis, das mit einer früheren Beziehung von Zieglerhofbesitzerin Kathe zusammenhängt, und Linas ungeliebter Rivalin Emma tauchen dunkle Wolken am Horizont auf, die Linas Leben gehörig durcheinander-wirbeln. Je mehr Lina über dieses Geheimnis erfährt, desto mehr muss sie lernen loszulassen und Gott zu vertrauen. Dieses Gottvertrauen benötigt sie im Laufe der Zeit ebenso im Umgang mit Emma, die nun regelmäßig auf dem Zieglerhof auftaucht.
Neben Gottvertrauen und Loslassen nimmt auch das Thema Versöhnung und Vergebung einen großen Raum ein und der Leser wird mithineingenommen in Linas Kämpfe im Umgang mit Emma und den Verletzungen, die diese ihr früher zugefügt hatte.
Die Autorin versteht es sehr gut, diese Themen altersgerecht in die Gespräche zwischen Lina und ihren Bezugspersonen aufzugreifen.
Beim Lesen des Buches fühlte ich mich in meine Teeniezeit zurückversetzt. Gerade bei den Themen rund um Freundschaften mit Jungs, mit Gleichaltrigen und manchen Unsicherheiten die auftauchen. Lina wirkte auf mich wie ein normaler Teenager mit seinen Fragen und Problemen, die viele Mädchen in diesem Alter beschäftigen. Es ist schön zu lesen, wie sie sowohl Gleichaltrige Bezugspersonen hat, aber auch Erwachsene, wie z. B. ihre Oma oder Kathe, die Zuhörer und Ratgeber in ihren Lebens- und Glaubensfragen sind.
Mir gefielen die Szenen ohne Jonas, ihrem Freund, besser als die, in denen diese Freundschaft behandelt wurden. Doch ich kann mir gut vorstellen, dass es für die gedachte Altersgruppe genau richtig dosiert ist, mit etwas fester Freundschaft rund um diese anderen größeren Themen herum, die Lina beschäftigen.
Ich fand es sehr natürlich, wie der Glaube, der für Lina wichtig ist, in diese Geschichte hineingenommen wird; nicht zu aufdringlich und mit erhobenem Zeigefinger, sondern so wie es jedem Teenagermädchen ergehen könnte. Dabei werden diese Themen einfach und leicht verständlich für jeden aufgegriffen.
“ Viel Wirbel um Stjarna“ ist ein angenehm zu lesendes Teenie-Pferdebuch für Pferdeliebende Mädchen ab 12 Jahren.
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von Isabellebo (Veröffentlicht am 29.09.2025)
Pferdeabenteuer mit Herz – nicht nur für Islandpferdefans
„Viel Wirbel um Stjarna“ hat mich sofort in den Bann gezogen. Die Geschichte rund um die Islandstute Stjarna ist spannend, warmherzig und gleichzeitig voller Wissen über Pferde. Man merkt, dass die Autorin selbst ein großes Herz für Tiere und besonders für Isländer hat.
Die Figuren sind sympathisch, realistisch und man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Gerade Kinder und Jugendliche, die Pferde lieben, finden hier eine Geschichte, in der Freundschaft, Zusammenhalt und natürlich das besondere Wesen der Islandpferde im Mittelpunkt stehen. Aber auch als Erwachsene habe ich beim lesen unheimlich Spaß gehabt – es ist eine schöne Mischung aus Abenteuer, Pferdewissen und einer Portion Humor.
Besonders gelungen finde ich, dass neben dem Reiten auch Werte wie Verantwortung, Vertrauen und Teamgeist vermittelt werden. Gleichzeitig bleibt die Geschichte leicht zu lesen und macht einfach Freude.
Insgesamt ein tolles Buch für alle Pferdefans ab 9 Jahren und ein Muss für Islandpferde-Liebhaber. Ich freue mich schon auf die nächsten Bände aus dem Illertal! -
von Elfie (Veröffentlicht am 25.09.2025)
Schöne Pferdegeschichte
„...Der Zieglerhof im Illergries war in den vergangenen Wochen wie ein zweites Zuhause für mich geworden. Mein persönlicher Rückzugsort. Hier, bei Kathe und den Ponys fühlte ich mich wohl...“
Lina ist mit ihrem Leben zufrieden. Zu Hause ist wieder alles in Ordnung und mit Jonas hat sie einen verständnisvollen Freund an ihrer Seite. Trotzdem wartet der Sommer mit einigen Überraschungen auf.
Der Schriftstil passt zur Zielgruppe. Er bringt die Probleme der jungen Leute auf den Punkt. Gleichzeitig erfahre ich eine Menge über den Umgang mit Pferden. Die Autorin versteht es außerdem, unterschiedliche Charaktere in die Handlung zu integrieren.
Ich als Leser darf nicht nur das Leben auf dem Pferdehof kennenlernen, sondern erlebe auch die lebhaften Diskussionen im Teenkreis der Gemeinde. Dort fällt Nils durch seine Leichtigkeit und seine witzigen, aber treffenden und kurzen Antworten auf Sandra wirkt ernsthafter.
„...Jedes Mal, wenn du dich entscheidest, Gott zu vertrauen, dann ist es, als ob du ein Goldstück in deine persönliche Schatzkiste legst...“
Lina hat sich bisher nur um die Pferde gekümmert. Nun macht sie die ersten Versuche auf den Pferderücken. Kathe erklärt ihr die Unterschiede in den Gangarten.
„...Tölt ist einfacher zu sitzen,weil es wie der Schritt ein Viertakt ist. Der Trab hingegen, als Zweitakt, fühlt sich eher holprig an...“
Bei einem Turnier in München beobachten Lina und ihre Freundin Steffi den schweren Unfall von Emma. In den Sommerferien kommt Emma zur Psychotherapie auf den Pferdehof. Wird das gut gehen? Immerhin war Emma auch scharf auf Jonas und Linas Eifersucht ist noch nicht abgeflaut.
Doch auch Pferdehofbesitzerin Kathe wird von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie muss sich entscheiden, wie sie mit ihren Ex-Verlobten umgeht, denn er hofft auf eine zweite Chance. Noch ahnt Lina nicht, dass dies auch Folgen für sie haben wird.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeugt von Gottvertrauen auch in schwierigen Situationen. Es geht außerdem um Freundschaft und Vergebung.
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