Überleben nicht erwünscht

Wie ich der DDR-Zwangspsychiatrie entkam

(Buch - Taschenbuch)

"Überleben nicht erwünscht" ist die Geschichte von Karin Bulland, die sich zur Zeit der DDR gegen die Willkür des Systems zur Wehr setzte und deshalb zum Schweigen gebracht werden sollte.

Sie wächst als ungeliebtes Kind in Ostdeutschland auf, ist trotz widriger Umstände überzeugt von Gerechtigkeit und Sozialismus. Als Mitarbeiterin der Kreisverwaltung hilft sie Menschen in sozialen Notlagen. Dabei gerät sie mit Parteifunktionären aneinander, als sie unhaltbare Zustände in den staatlichen Pflegeheimen dokumentiert und ihrem Vorgesetzten meldet.

Darum lässt man die gesunde Frau in die Psychiatrie einweisen, wo sie unmenschlicher Willkür ausgeliefert ist. Durch ein Wunder wird sie von ihrer neunjährigen Tochter gerettet, doch als sie nach Hause zurückkehren darf, ist sie völlig am Ende. In einem Moment tiefster Verzweiflung begegnet sie Jesus - ein Wendepunkt in ihrem Leben ...

Eine berührende Lebensgeschichte, ein starkes Glaubenszeugnis und der Blick auf ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte.

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Details

    • Auflage:
      4. Gesamtauflage (1. Auflage: 17.06.2020)
    • Verlag:
    • Artikel-Nr.:
      114366000
    • ISBN:
      9783765543661
    • Sachgebiet:
      Biographien
    • Seitenzahl:
      240 S.
    • Hinweise:
      Deutsch-Deutsche Geschichte
    • Maße:
      12 x 18,6 x 1,8 cm
    • Gewicht:
      202g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
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    Brunnen Verlag GmbH
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Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Vom Überleben ins Leben

    Karin Bulland nimmt uns mit in einen Teil der Geschichte Deutschlands, der den in Westdeutschland aufgewachsenen Menschen wie mir lange Zeit verborgen blieb. Karin ist das dritte Kind ihrer Eltern, das einzige Mädchen in der Familie. Das Ergebnis eines Seitensprungs und da eine Abtreibung misslang, gebar sie nun dieses Kind. Spannung und Streit sind in der Familie vorprogrammiert, in der zwei zerstörerische Ideologien zusammentreffen, denn die Eltern ihres Vaters waren Kommunisten und der Vater ihrer Mutter war ein engagierter Nationalsozialist, der als Aufseher im KZ Buchenwald gearbeitet hat. Da ihre Eltern in ihren Familien nur Härte und Kälte erfahren haben, keine wirkliche Liebe, gaben sie das auch an ihre Kinder weiter und besonders Karin hatte unter ihrer Mutter zu leiden. Ihre atheistisch geprägte Mutter brachte das kleine Baby aus lauter Verzweiflung zum Dorfpfarrer um sie dort loszuwerden, was natürlich nicht möglich war, doch dort erhielt Karin den Segen Gottes über ihrem Leben. Einen Segen, der sie auf ihrem langen Überlebenskampf begleiten sollte und der nie von ihr wich.

    Karins Eltern waren überzeugte Partei- Funktionäre und so sog sie diese zerstörerische Ideologie quasi mit der Muttermilch auf und arbeitet als junge Frau bei der Kreisverwaltung. Karin besitzt einen starken Charakter. Sie ist überzeugt, dass der Sozialismus wahre Gerechtigkeit bringt, ist ebenso wie ihr Mann Mitglied in der Partei, und beseelt davon, dass sie in ihrer Position Menschen in Notlagen helfen kann. Doch den wirklichen Plan durchblickt sie nicht und auch nicht, dass dieses Regime einen Kampf gegen alle Bürger führt, nicht nur gegen die sogenannten "Staatsfeinde". Nach einem heftigen Konflikt mit einigen Parteifunktionären erlebt sie die ganze grausame Härte dieses unmenschlichen Regimes.

    Karin wird in die Psychiatrie eingewiesen, mit dem Plan dass sie diese gewisse Abteilung nicht mehr lebend verlässt. Sie muss so unmenschliche und grausame Behandlungen über sich ergehen lassen, wird so mit Medikamenten abgefüllt, dass sie sich in keinster Weise gegen diese Willkür und den Missbrauch wehren kann. Doch Einer hält die Hand über sie und wie durch ein Wunder kommt sie frei. Jedoch hat die Stasi ganze Arbeit geleistet, ihre Familie ist zerstört, ihre Ehe geschieden und sie darf ihre Tochter nicht sehen. Völlig mittellos und hilflos, denn die grausamen Behandlungen haben bleibende Schäden an Körper und Seele hinterlassen, spielt sie mit dem Gedanken ihrem Leben ein Ende zu setzen.

    Doch wieder ist der Eine da, der von Anfang an seine Hand über ihrem Leben hält und sie begegnet in einer Nacht Jesus, ohne zu ahnen wer Er ist. Auf jeden Fall ist er ihr Freund und nun gehen wir mit Karin auf eine Reise der inneren und äußeren Heilung, erleben wie ein atheistisch aufgewachsenes Menschenkind, tief geprägt von einem satanischen System wieder ins Leben findet, Frieden und Versöhnung erlebt, ihren zahlreichen Peinigern vergeben kann, ich hatte bei vielen beschriebenen Szenen wirklich Tränen in den Augen und findet auch ihre Tochter wieder, die ebenfalls zum Glauben kommt. Sie wird nach der Wende nicht müde als Zeitzeugin von ihrem Leben in der DDR zu erzählen und das finde ich gerade in der heutigen Zeit sehr wichtig. Die Gefahr kommt nämlich nicht nur von rechts!!

    Mich hat die Geschichte von Karin Bulland sehr berührt und ich bewundere sie für ihren Mut, trotz widrigster Umstände nicht aufzugeben und wirklich an Jesus festzuhalten. Das fand ich ganz großartig. Ihr Schreibstil ist flüssig und emotional zu lesen. Sie ist eine praktische und handfeste Frau und das ist auch in ihren Beschreibungen, besonders auch in ihren Glaubenserfahrungen zu spüren. Ich wünsche ihr von Herzen Gottes Segen und dass sie noch vielen Menschen helfen kann aus ihren inneren Gefängnissen in die Freiheit von Jesus Christus zu kommen.
  • 4/5 Sterne

    „Lesenswerte, unschöne Lebensgeschichte“

    Ich hatte mich sehr darauf gefreut ein Buch über die DDR-Zeit zu lesen und war gespannt darauf die Geschichte von Karin Bulland zu erfahren.
    „Karin Bulland wächst als ungeliebtes Kind in der DDR auf. Von Gerechtigkeit und Sozialismus überzeugt, kann sie später als Mitarbeiterin der Kreisverwaltung Menschen in sozialen Notlagen helfen. Dabei gerät sie in Konflikt mit Parteifunktionären…“, so konnte man auf der Rückseite des Buches etwas über den Inhalt erfahren.
    Und noch interessanter fand ich den Untertitel „Wie ich der DDR-Zwangspsychiatrie entkam“.
    Ehrlich gesagt habe ich mich dann etwas schwer getan mit diesem Buch. Die Autorin Karin Bulland erzählt ihre persönliche Geschichte von Kindheit an. Manchmal fand ich es etwas schwierig ihren Ausführungen zu folgen. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ihre Geschichte so eine ganz andere Geschichte ist als meine eigene und auch ihr Weg zu einem lebendigen Glauben eher ungewöhnlich zu sein scheint.
    Es ist fast nicht zu glauben, dass Menschen einfach von der Bildfläche verschwanden, wenn sie nicht nach der Weise der Regierung gehandelt und geredet haben. Unglaublich was Menschen anderen Menschen antun können, wenn das entsprechende System herrscht.
    Sehr gut gefallen hat mir dann der Teil, nachdem die Autorin durch Jesus Christus „Heilung“ und „Frieden“ erfahren durfte. Danach suchte sie ihre Peiniger auf und sprach ihnen Vergebung zu. Sehr bemerkenswert, wie ihr christlicher Glaube so deutlich Veränderung in ihr bewirkt hat. Ihre Schlussworte machen dann auch sehr deutlich, wie dankbar sie ihrem besten und liebsten Freund Jesus ist, der der einzige war, der ihr wirklich helfen konnte und der das schlimmste Leid wenden konnte hin zu einem gesegneten Leben.
    Also alles in allem ist das Buch doch interessant und lesenswert gewesen.
  • 5/5 Sterne

    Sehr gut

    ✨ Rezension ✨

    Titel: Überleben nicht erwünscht | Wie ich der DDR-Zwangspsychatrie entkam
    Autor: Karin Bulland
    Erschienen: 2024
    Verlag: @brunnen_giessen
    Seiten: 240 Seiten

    (Unbezahlte Werbung / Exemplar vom Verlag )

    Karin Bulland hat ein wichtiges Thema über unsere Vergangenheit in diesem Buch geschrieben manche Menschen wissen gar nicht was in der DDR passiert ist. Was man den Menschen angetan hat wenn man den Regime nicht passte oder nicht gemacht hat was sie wollten.

    Karin Bulland hat vieles durch machen müssen weil sie gesagt und gemacht hat was dem Regime nicht passte. Sie wurde wirklich buchstäblich kaputt gemacht das sie kein lebenswerter Mensch mehr war .

    Karin Bulland hat Jesus Christus in sein Leben hinein gelassen sie wurde wieder kern Gesund und das alles durch Glauben an Jesus sie wurde Christin und erzählt von ihrer Geschichte und ihren Glauben.

    Ich geben den Buch ⭐⭐⭐⭐⭐ .
  • 4/5 Sterne

    schockierende Verhältnisse in der DDR

    Das Buch hat mich von Seite eins sehr gepackt. Der Schreibstil ist leicht und verständlich. Karin Bulland hat mich mit ihrer Erzählweise direkt eintauchen lassen in ihre ganz persönliche Geschichte.

    Mir war zugegebener weise nicht vollständig klar, in welchen Verhältnissen die Menschen damals in der DDR gelebt haben. Es ist einfach nur erschreckend aus erster Hand zu erfahren, wie Menschen einfach von der Bildfläche verschwanden, wenn sie nicht nach der Weise der Regierung gehandelt, gelebt, geredet oder geglaubt haben. Wie einfach wurden Individuen aus ihrem geregelten Alltag herausgerissen, ob sie nun wie Karin Bulland in eine Psychiatrie eingewiesen wurden, in ihrem Job niedere Arbeiten verrichten mussten oder sogar ins Gefängnis gesteckt wurden, weil sie als asozial abgestempelt wurden.

    Mein Herz war schwer als ich über all das Leid gelesen haben, die eine Person erlitten hat. Unvorstellbar wie viele Menschen noch ein so schreckliches Dasein fristen mussten.

    Um so mehr hat es mich gefreut, als Karin Bulland aus diesem schrecklichen dunklen Loch herausgekommen ist.
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