Miluscha

Im Herzen die Heimat

(Buch - Paperback)

Zwischen Obst- und Gemüsegärten liegen die Häuser des idyllischen deutschen Dorfes in der Ukraine. Hier wächst Miluscha zusammen mit ihren sechs Geschwistern auf. Ihr Vater ist der geliebte und angesehene Lehrer des Dorfes. Doch die dunklen Schatten des kommunistischen
Regimes liegen schwer auf der ganzen Familie. Sie wird deportiert und zur Zwangsarbeit verpflichtet. Trotz dieser Herausforderungen hält die Familie zusammen. Doch der Vater ist den Strapazen auf Dauer nicht gewachsen. Es sind seine letzten Worte, als Segen gesprochen, die Miluscha all die Jahre hindurch begleiten und tragen.
Eine wahre und ergreifende Geschichte, die der Autor auf fesselnde und bewegende Weise erzählt. Die Neuauflage eines Klassikers, der durch den aktuellen Krieg in der Ukraine ganz neu an Bedeutung gewinnt.

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Details

    • Erscheinungstermin:
      20.01.2025
    • Verlag:
    • Artikel-Nr.:
      192202000
    • ISBN:
      9783765522024
    • Sachgebiet:
      Biographien
    • Seitenzahl:
      272 S.
    • Maße:
      13,5 x 20,5 x 1,9 cm
    • Gewicht:
      314g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
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  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Brunnen Verlag GmbH
    Gottlieb-Daimler Str. 22
    35398 Gießen
    DEUTSCHLAND
    info@brunnen-verlag.de

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Wnn der Glube durch das Leben trägt...

    „...Sorgt nicht, sorgt nicht, für euch wird gesorgt. Der Vater im Himmel bleibt!...“

    Dieser Segensspruch des Vaters über seine Frau und die Kinder zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch. Doch sehenwir uns an, wie alles begann.
    Der Autor hat eine bewegende Biografie geschrieben, die 1923 beginnt und 1945 endet. Es ist eine Neuauflage des Buche.
    Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er ist fein ausgearbeitet und bringt die gesellschaftlichen und persönliches Probleme auf den Punkt.

    „...Bist du wirklich bereit, Elsa Lohreder, mich alten Mann zu heiraten und zugleich die Mutter meiner Kinder zu werden?...“

    Diese Frage kommt von Karl Beer im Oktober des Jahres 1923 in dem kleinen Ort Nebarewka der Ukraine. Die 22jährige bejaht, denn sie hatte sich schon seit dem Tode ihrer älteren Schwester um Karl und seine Kinder gekümmert.
    Im Dorf leben meist deutsche. Familien. Karl Beer ist der Lehrer und unterrichtet auch in Deutsch und Religion. Bisher hat sich niemand um die Bewohner gekümmert. Doch die Großwetterlage in der Sowjetunion hat sich geändert. Eine neue Regelung besagt, dass nur noch in Russisch unterrichtet werden darf. Religion wird verboten. Glücklicherweise kann Karl Russisch. Außerdem wird die Menge an Land begrenzt, die eine Familie haben darf.
    Der Autor versteht es, das Leben auf dem Land anschaulich zu beschreiben. Deutlich wird der Zusammenhalt unter den Deutschen. Sie haben ihre Kultur und ihre Sprache beibehalten. Selbst durch schwierigste Zeiten trägt sie ihr Glaube.
    Mittlerweile hat Elsa nicht nur drei Stiefkinder zu versorgen, sondern auch drei eigene Kinder geboren. Dazu gehört Miluscha.
    Die sich ändernden politischen Verhältnisse fordern immer neue Entscheidungen. Der Weg der Familie führt erst in die Südukraine, dann wieder heim, bevor sie nach Kasachstan deportiert werden. Nach dem Tode des Vaters in der Südukraine ist Elsa allein für die Familie verantwortlich. Jeder muss mit zufassen.
    Der Hitler – Stalin - Pakt ermöglicht den deutschen Familien die Rückkehr in die Ukraine. Nach der deutschen Besatzung geht es der Familie vergleichsweise gut, denn ein Onkel erscheint und nimmt sie in sein Haus in Schitomir auf. Miluscha ist mittlerweile 13 Jahre alt. Doch die Front rückt näher und sie müssen erneut fliehen. Immer wieder wird deutlich, wie der Segen des Vaters die Familie begleitet.
    In Deutschland kommt allerdings der Schock. Das erste Mal werden sie getrennt. Miluscha muss nach Brandenburg, um ihr Pflichtjahr abzuleisten. Dabei trifft sie das erste Mal auf fanatische Menschen, die immer noch glauben, dass der Krieg zu gewinnen ist. Sie muss lernen, wann sie was sagen darf.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen.
  • 5/5 Sterne

    Glaube stärkt in wahrlich dunklen Zeiten. Absolut empfehlenswerte Biografie.

    Das Buch „Miluscha – Im Herzen die Heimat“ des Autors Lothar von Seltmann wurde neu im Brunnen Verlag aufgelegt.
    Das Buch ist eines der Bücher, die Erinnerungen bringen und sollten, denn was damals geschehen ist, ist auch heute in ähnlicher Weise wieder aktuell durch den Krieg in der Ukraine.
    Hier beginnt auch die Geschichte von Miluscha, allerdings liegen ihre Erlebnisse weit zurück in der Zeit vor und während des 2. Weltkrieges. In einem kleinen Dorf wird Miluscha in die Familie des Dorflehrers hineingeboren. Die deutsche Familie lebt in dieser christlichen Dorfgemeinschaft ruhig, strebsam und gläubig. Bis sich Miluschas Welt dramatisch in Folge der Weltpolitik verändert…
    Lothar von Seltmann erzählt Miluschas Geschichte in einer Romanbiografie, die gut zu lesen ist. Der Schreibstil des Autors liest sich einfach und flüssig. Die Kapitel sind kurz, so dass man problemlos auch zwischendurch ein paar Seiten lesen kann. Der Spannungsbogen wird allein schon durch die Lebenserfahrungen von Miluscha hochgehalten. Die Historie, die in dieser Lebensgeschichte steckt, macht das Buch an sich schon lesenswert. Mich haben aber vielmehr die christlichen Aspekte der Geschichte berührt. Ob Miluscha auch ohne ihren Glauben überlebt hätte? Es ist das gemeinsame Leben im Glauben, das die Familie zusammenhält und uns so auch heute noch als Beispiel dienen sollte. Es ist einfach sehr beeindruckend, wie die Familie auch in schwierigsten Zeiten immer an den Worten der Bibel festhält und darauf vertraut, dass Gott schon da ist, wo immer das Leben sie auch hinführt. Die Ergänzung von Familienfotos lässt einem diese Familie noch näherkommen.
    Eine einprägsame und absolut empfehlenswerte Biografie, die einem die Geschichte von Deutschen in Russland gelungen in Erinnerung ruft und deren Leben ein Aufruf für den christlichen Glauben ist.
  • 5/5 Sterne

    Wenn Gott Geschichte schreibt

    „Gott wird sorgen“ – davon zeugt dieses Buch und schildert auf einfühlsame Weise die Geschichte der jungen Emilie Beer, von allen Miluscha genannt.

    Miluscha wird in einem kleinen deutschen Dorf in der Ukraine geboren und erlebt hier die ersten Lebensjahre inmitten von Wiesen und Wäldern. Doch die Familienidylle findet ein jähes Ende, als die kommunistischen Hände eines Tages auch nach ihrer Heimat greifen.
    Die Familie sieht sich mit mehreren Schicksalsschlägen konfrontiert, wird deportiert und zur Zwangarbeit verpflichtet. Immer wieder müssen sie ihrer Bleibe verlassen, um an einem neuen Ort Arbeit und ein Zuhause zu finden.
    Doch was die Familie zusammenhält ist der Glaube und das Vertrauen, dass Gott für sie sorgen wird.

    Der Autor erzählt hier auf sehr einfühlsame und eindrückliche Art und Weise eine Familiengeschichte, die zu Herzen geht. Aus meiner Lebenswelt heraus scheint es mir unglaublich, was diese Frau alles erlebt (und auch überlebt) hat und es dennoch geschafft hat, ihre Lebensfreude und ihren Glauben nicht zu verlieren.
    Wir erfahren in dem Buch auch viel von Miluschas Eltern und wie besonders ihr Vater eben diese Grundlagen in ihrem Leben und der Familie gesät hat und schließlich die ganze Familie daran festhält.
    Dadurch durften sie in den widrigsten Umständen erleben, wie Gott sie versorgt und bewahrt.

    Eine sehr bewegende, aber auch ermutigende Lebensgeschichte, die ich sehr gerne gelesen habe und auch weiterempfehlen werde.
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