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von Thomas R. (Veröffentlicht am 10.05.2024)
Klarheit in verwirrenden Zeiten
Wokeness, Transgender, LGBTQ+ – wir alle kennen diese Begriffe, die in den vergangenen Jahren zunehmend an gesellschaftlicher Bedeutung gewonnen haben. Wir leben in einer Zeit, in der Sexualität für viele Menschen keine moralische Frage mehr ist, sondern die eigene Identität zutiefst bestimmt. Beim modernen Selbst sind die Gefühle autoritativ. Viele Christen sind angesichts dieser Entwicklungen verunsichert. Die Welt, in der wir leben, ist vielen fremd geworden. Wie konnte es so weit kommen?
Carl R. Trueman, Professor für biblische und religionswissenschaftliche Studien am Grove City College im US-Bundesstaat Pennsylvania, hilft mit seinem Buch „Fremde neue Welt“, diese Entwicklungen besser einzuordnen. Nur wenige wissen, dass diese Entwicklungen u. a. bis auf die Philosophen und Religionskritiker René Descartes, Jean-Jacques Rousseau, Friedrich Nietzsche, Karl Marx und Sigmund Freud zurückgehen.
Trueman bleibt auf jeder Seite des Buches sachlich und wird nicht polemisch. Im letzten Kapitel zeigt er auf, wie wir Christen uns in dieser verwirrenden Zeit verhalten sollten und was wir u. a. von den ersten Christen lernen können. Der Autor schreibt: „Wir können also im aktuellen kulturellen Umfeld nur dann bestehen und die spezifischen Herausforderungen vor uns angehen, wenn wir tief und breit in Gottes Wahrheit gegründet sind.“
Bei dem Buch handelt es sich um eine kürzere und zugänglichere Version von Truemans preisgekröntem Werk „Der Siegeszug des modernen Selbst“. Meiner Meinung nach sollte jeder Christ, der den Menschen in unserer Gesellschaft begegnen und ihnen Orientierung geben will, dieses Buch gelesen haben.
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