Crazy World

Wie man in verrückten Zeiten einen klaren Kopf behält

(Buch - Klappenbroschur)

In „Crazy World“ gibt Markus Spieker 21 Lektionen für Resilienz und Orientierung in der Zeitenwende – ein kluger Leitfaden für Wandel, Krise und Neubeginn.

Die Welt ist aus den Fugen geraten – wütender, nationalistischer, chaotischer. Unsere vertraute Ordnung zerfällt und wir stehen vor Jahrzehnten der Krise. Doch mitten im Sturm lauern auch Chancen! Bestsellerautor und ARD-Journalist Markus Spieker hat den Wandel in «Übermorgenland» vorhergesagt – jetzt zeigt er, wie wir mit ihm umgehen.

Statt im sicheren Zoo leben wir nun in der Wildnis: riskanter, aber auch freier. In 21 kraftvollen Lektionen liefert Spieker eine Strategie für das Überleben in der neuen Welt. Basierend auf persönlichen Erfahrungen, psychologischen Erkenntnissen und bewährtem Geschichtswissen entwirft er eine Roadmap für kluge Anpassung, Resilienz und Erfolg.

Ein Buch für alle, die sich nicht treiben lassen, sondern das Chaos meistern wollen!

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Details

    • Erscheinungstermin:
      22.09.2025
    • Verlag:
    • Artikel-Nr.:
      204304000
    • ISBN:
      9783038483045
    • Sachgebiet:
      Lebenshilfe
    • Seitenzahl:
      264 S.
    • Maße:
      13 x 20,5 x 2,2 cm
    • Gewicht:
      384g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
  • Download-Material:
  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Fontis AG
    Steinentorstr. 23
    4010 BASEL
    SCHWEIZ

Bewertungen

  • 4/5 Sterne

    21 Vorschläge für Resilienz und klare Sichtweise

    21 Vorschläge für Resilienz und eine klare Sichtweise

    Mit Crazy World legt der bekannte Journalist und Autor Markus Spieker erneut ein Buch zur Weltlage vor, indem er den Bogen aus vergangener Historie bis heute spannt.
    Auch dieses Werk ist wieder bei Fontis erschienen.

    Der Untertitel " Wie man in verrückten Zeiten einen klaren Kopf behält" ist der Leitsatz und sein Plädoyer, das sich durch alle Kapitel zieht.
    Dabei nimmt er das aktuelle und wortwörtlich ver- rückte Weltgeschehen in den Blick. Trump und Putin und alle damit verbundenen Entscheidungen und Reaktionen; die Extreme von Links und Rechts , die fortschreitende Entwicklung der künstlichen Intelligenz und der " Genderwahnsinn"

    Diese und noch weitere Phänomene sieht er als Kennzeichen unserer Dschungellandschaft, in der die Ordnung baden geht...
    Für ihn gibt es drei Etappen, um wieder Orientierung zu erlangen: "Die Welt verstehen, unser Land verbessern, uns selbst verändern."
    Damit beschreibt er den Weg von außen nach innen und vom "allgemeinen zum persönlichen".
    Diese Reihenfolge ist die Basis, die Gedankensprünge und deren Zusammenhang nach zu vollziehen, wenn Spieker alte und neue historische Ereignisse mit Zitaten der Literatur- und Filmgeschichte miteinander verwebt.

    Mein Leseeindruck:
    Spieker ' s Schreibstil ist geprägt von seiner Tätigkeit als Auslandsjournalist. Er analysiert haarscharf Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft und lässt dabei viele berufliche Erfahrungen mit einfließen.
    Sein christlicher Glaube taucht immer wieder zwischen den Zeilen auf und bestimmt seine Grundhaltung.
    Er selbst bezeichnet sich als " christlich- humanistischen Realisten."
    Besonders die letzten 3 Kapitel, in denen es um Glaube , Hoffnung und Ewigkeit geht sind die Essenz seiner Analyse und Betrachtungen und bringen seine christliche Perspektive auf das Weltgeschehen auf den Punkt.

    Mein Fazit:
    Eine augenöffnende Lektüre mit klaren Recherchen und Analysen unserer Zeit und der Perspektive darüber hinaus..
  • Mutmachendes Buch!

    Wie schön - ein neues Buch von Markus Spieker – und mit dem Thema, was mich immer wieder umtreibt. Verrückte Zeiten haben wir ja – zumindest gefühlt.

    Die anderen Bücher, die ich von ihm kenne, waren richtige „Wälzer“ – dieses hier ist mit 257 Seiten überschaubar und ist daher auch für Menschen geeignet, die von dicken Büchern eher abgeschreckt sind.

    Das Buch ist in kurze Kapitel gegliedert, die sich in 3 Etappen mit 21 Einheiten unterteilen. Dadurch kann man gut in kleinen Häppchen lesen. Manche Kapitel haben es in sich, ich musste manches 2 x lesen. Das liegt aber eher an mir – denn die Schreibweise Spiekers ist mitunter anspruchsvoll. Aber er trifft mit seinen Worten voll ins Schwarze. So manches Mal habe ich gedacht – dieser Mann müsste an vielen entscheidenden Stellen sitzen.

    Er liest unzählige Bücher und zeigt: Das Chaos in der Welt ist nicht neu. Das gab es in früheren Zeiten auch schon. Genauso gab es kluge Köpfe, die uns heute eine Hilfe sein können in Bezug auf Resilienz.
    Welche Rolle spielt der christliche Glaube? Viele halten ihn für überholt, altmodisch und fern jeder Wissenschaft.
    Aber liegt nicht genau darin das Hauptproblem? Dass Gott keine Rolle mehr spielt? Sollte er nicht viel mehr das Fundament sein, auf dem man alles aufbaut? Immer wieder weist Spieker auf die Hoffnung hin, die im Evangelium liegt: Jesus Christus als Orientierungspunkt in einer verwirrenden Welt.

    Mit diesem Fundament und mit Weggefährten, die ähnliche Prinzipien haben, stehen die Chancen nicht schlecht, in einer durchdrehenden Welt nicht den Halt zu verlieren – so der Autor fast ganz am Ende des Buches.
    Dem kann ich nur zustimmen! Das Buch bekommt von mir eine volle Empfehlung!
  • 5/5 Sterne

    Gibt Klarheit, wie man mit den aktuellen Herausforderungen umgehen kann

    „Um nicht weggeweht zu werden, braucht es tiefe Wurzeln in die Geschichte, starke Verbindungen im Jetzt und den himmlischen Seilzug nach oben. Dann kann einen nichts mehr umhauen.“ (S.252)

    „Crazy World“ war mein zweites Buch von Markus Spieker. Und wieder einmal war ich begeistert von seiner Klarheit und Raffinesse, schwierige Themen anzugehen und Lösungen zu suchen. Das Buch ist in drei Teile unterteilt und es gibt insgesamt 21 Kapitel. Dadurch sind die Kapitel nicht so lang und können gut auch mal zwischendurch gelesen werden. Allerdings sollte man schon gut konzentriert lesen, da es inhaltlich und stilistisch recht anspruchsvoll ist. In jedem Kapitel geht Spieker auf aktuelle Probleme oder Herausforderungen ein und gibt Vorschläge, wie man damit umgehen kann. Die Kapitel sind vollgepackt mit Zitaten, Beispielen und Weisheiten aus der Vergangenheit. Man lernt auf jeden Fall beim Lesen einiges und bekommt Ideen, wie man sich ausrichten kann, um durch all die aktuellen Herausforderungen durchzukommen. Sehr gut fand ich, dass er nicht nur pauschale Antworten gibt, sondern ganz persönliche Möglichkeiten zur Umsetzung, wie man in dieser verrückten Welt leben kann. Ein ganz besonderes Buch, das sich zu lesen lohnt!
  • 5/5 Sterne

    Ein lesenswertes Buch, das hilft in der aktuellen (Welt-)Situation einen klaren Kopf zu behalten.

    Bei jedem Buch von Herrn Spieker, denke ich, wo hat er diese Fülle an Wissen her, die er in seinen Büchern nicht nur ausbreitet, sondern auch noch so schreibt, dass ich einfach Lust habe immer weiterzulesen.
    Er legt die Finger in offensichtliche und versteckte Wunden der Gesellschaften. Nun schimpfen kann bekanntlich jeder. Der Autor dagegen analysiert und präsentiert dann seinen Standpunkt nachvollziehbar. Er bringt dadurch für mich, als Leser, vieles in ein besseres, richtigeres Verhältnis zueinander.
    Ich denke, dass die Welt immer eine „crazy world“ war, mal mehr mal weniger. Im aktuellen Geschehen wird dramatisiert oder banalisiert. Es geht von Fehleinschätzungen bis zu bewussten Falschaussagen. Was ist die richtige Sicht der Dinge? Was kann aus Vergangenem für heute gelernt werden? Auch und gerade dann, wenn uns die aktuelle Situation so neuartig und einmalig erscheint. Hier hat mir das Buch geholfen, einiges neu zu bewerten.
    Ein für mich wichtiges Buch, um wie es im unter dem Titel steht „den klaren Kopf zu behalten“ und das finde ich im Moment sehr schwierig.
    Sehr empfehlenswert für jeden, der im Heute noch eine Hoffnung und Zukunft sieht.

  • 5/5 Sterne

    Ein aktuelles Sachbuch

    Mit seinem Buch „Crazy world“ ist Markus Spieker ein inhaltsreiches und top aktuelles Sachbuch gelungen. Der gelernten Historiker zeigt bereits in seinem Vorwort auf, dass wir gar nicht so viel Grund zum Meckern haben, jedenfalls nicht im Vergleich mit unseren Vorfahren … denke man beispielsweise an das geteilte Deutschland, die Apartheid in Südafrika, uvm.
    In 21 Schritte-Countdown, macht der Autor deutlich, wie man über das vermeintliche Chaos unserer aktuellen Welt hinauswachsen kann und sich nicht treiben lassen muss, sondern aktiv einen Umbruch gestalten kann.
    Das Buch ist in drei Etappen aufgeteilt:
    1. Die Welt verstehen
    2. Den Standort verbessern
    3. Uns selbst verändern
    Jeder Abschnitt ist in 7 Kapitel unterteilt.
    Der Schreibstil von Markus Spieker ist gut zu lesen. Seine Texte sind oft sehr inhaltsreich und pointiert (wie z. B. im 3. Teil, S. 189 – dort kommt er von Dehnübungen zu D-Übungen: D wie Dankbarkeit und D wie Demut.) und manchmal auch humorvoll und doch ernst. Es lohnt sich bei vielen Sätzen, diese mehrmals zu lesen und zu durchdenken. Sehr gut gefallen haben mir die vielen Zitate (z.B. auf S. 195: „Man muss Gott Tag für Tag danken, dass er einen geschaffen hat, denn er hätte es ja auch bleiben lassen können“ hat der Schriftsteller Julien Green in sein Tagebuch notiert.) und auch immer wieder der Bezug zu Gott.
    Markus Spieker traut sich seine Meinung kundzutun - auch gegen den Mainstream - und trifft dabei, meiner Meinung nach, oft den Nagel auf den Kopf. Man merkt, dass er sich sehr viele Gedanken gemacht hat und sehr gut analysieren kann.
    Ich kann dieses großartige Buch nur weiterempfehlen.
  • 5/5 Sterne

    Sehr aktuell

    „...Ich bin gelernter Historiker. Mir ist klar: So viel Grund zum Meckern haben wir gar nicht, jedenfalls nicht im Vergleich mit unseren Vorfahren…“

    Diese Zeilen stammen aus dem Vorwort des Autors. Dort zeigt er kurz au, wohin die Entwicklung seit seinem vorher veröffentlichen Buch gegangen ist.
    Wieder hat der Autor ein inhaltsreiches Sachbuch vorgelegt. Der Schriftstil lässt sich gut lesen. Er ist zum Teil kurz und pointiert. Es gibt eine Menge an Sätzen, die man in Ruhe durchdenken sollte. Außerdem arbeitet der Autor mit vielfältigen Zitaten und mit Vergleichen zu biblischen Themen.
    Das Buch hat er in drei Schwerpunkte gegliedert:

    - Die Welt verstehen
    - Den Standort verbessern
    - Uns selbst verändern

    Zu jedem Abschnitt gibt es 7 Schritte. Die 21 Kapitel werden rückwärts gezählt.
    Im ersten Punkt analysiert der Autor unsere Zeit und zeigt auf, wo die Probleme liegen. Drei Punkte spricht er an, bevor er zur Schlussfolgerung kommt. Ich mag die Vergleiche, die er nutzt.

    „...Ein Körper bewegt sich nur in eine Richtung, wenn Druck auf ihn ausgeübt wird. Nichts ändert sich, wenn es nicht muss. Solange es nicht wehtut, tut sich oft nichts. Gerade in der Politik…“

    Ab und an blitzt eine sehr feine Ironie auf, wie das folgende Zitat zeigt:

    „...Lesen, schreiben und rechnen können die Computer ohnehin besser, kompliziertere Kalkulationen sowieso. Insofern haben Bildungsverweigerer ja durchaus recht. Warum sich in der Schule abmühen, wenn die Maschinen eh alles besser können? Außer abhängen und Party machen…“

    Der Autor wendet sich vielfältigen Themen zu, sei es Künstliche Intelligenz, dem Zeitgeist mit all seinen Verwerfungen oder den politischen Rändern der Gesellschaft. Bestechend sind seine scharfen Analysen, die oft nichts mit dem Mainstream zu tun haben.

    „...In der politischen Wirklichkeit gibt es keine Einparkhilfen, die Warnsignale aussenden, wenn man auf Kollisionskurs mit der Wirklichkeit ist...“

    Im zweiten Abschnitt geht es darum, was sich in Deutschland ändern müsste. Der Autor beschäftigt sich mit der gesellschaftlichen Basis, mit der Förderung von Hochbegabung oder der Stärkung der Wirtschaft. Er bleibt dabei nicht bei Allgemeinplätzen stehen, sondern wird konkret.

    „...Denn ohne offene Diskussion gibt es keinen Fortschritt. Kritik ist der Motor der Transformation. Das Gefühl wächst im Konsens, der Geist im Dissens…“

    Der letzte Abschnitt nimmt das Individuum in den Fokus. Hier geht es um die Herausbildung wichtiger Tugenden. Nach vier Tugenden der griechischen Antike folgen die christlichen Tugenden Glaube, Liebe und Hoffnung.
    Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zwingt zum Nachdenken und zum Überdenken des eigenen Standpunktes.
  • 4/5 Sterne

    Ein faszinierender und komplexer Blick auf unsere verrückte Welt.

    Crazy World von Markus Spieker ist ein informatives und vielseitiges Buch über die großen Fragen unserer heutigen Zeit. Der Autor beschreibt, wie sich Politik, Gesellschaft und Kultur verändert haben und warum unsere Welt heute manchmal chaotisch wirkt. Besonders gut gefiel mir, wie viele unterschiedliche Themen er miteinander verbindet. Dadurch bekommt man einen breiten Überblick und versteht vieles besser.

    Spieker bringt viele Beispiele aus der Geschichte und aus der Gegenwart ein. Das macht seine Gedanken anschaulicher und hilft, auch komplexe Entwicklungen einzuordnen. Man merkt, dass er sich intensiv mit den Themen beschäftigt hat und viel Hintergrundwissen mitbringt. Jedes seiner Kapitel beginnt Spieker mit einem passenden Zitat. Die Kapitel sind meist nicht zu lang, was ich persönlich sehr angenehm empfand beim Lesen.

    Trotzdem muss ich sagen, dass es mir Spiekers Schreibstil teilweise etwas schwer gemacht hat beim Lesen. An manchen Stellen hatte ich leider etwas Schwierigkeiten ihm zu folgen, da mir persönlich einige Begriffe nicht bekannt waren. Das schmälert aber keinesfalls den Wert des Buches, denn die Inhalte sind wirklich gut und regen zum Nachdenken an.

    Insgesamt ist Crazy World ein empfehlenswertes Sachbuch, das viel Orientierung in einer unruhigen Zeit bietet. Es ist lehrreich und voller interessanter Gedanken.
  • 4/5 Sterne

    Kluger Blick auf unsere aktuelle Welt

    Mit „Crazy World“ knüpft Markus Spieker an sein Buch „Übermorgenland“ an und führt seine Gedanken über unsere Zeit, ihre Krisen und Chancen fort. Wieder gelingt ihm eine kluge Verbindung aus historischer Tiefenschärfe, journalistischem Blick und persönlicher Reflexion.
    Spieker schreibt aus einer klar erkennbaren christlichen Perspektive. Diese Sichtweise prägt seine Deutung der Gegenwart und gibt dem Buch einen hoffnungsvollen Grundton, der Mut macht, auch in schwierigen Zeiten Sinn und Orientierung zu finden. Besonders gelungen finde ich die Mischung aus eigenen Überlegungen und Zitaten bedeutender Persönlichkeiten aus Geschichte und Gegenwart – das verleiht dem Buch Tiefe und Abwechslung.
    Mir hat das Buch insgesamt sehr gut gefallen, auch wenn ich einige Ansichten des Autors nicht teile. Meiner Meinung nach hätte die Herausforderung des Klimawandels stärker betont werden sollen. Dennoch ist Crazy World ein inspirierendes, anregendes Buch, das zum Nachdenken einlädt und zeigt, wie man aus christlicher Haltung heraus einen klaren Kopf und ein zuversichtliches Herz bewahren kann.
  • 4/5 Sterne

    Lass die Welt

    In seinem Buch „Crazy World – Wie man in verrückten Zeiten einen klaren Kopf behält“ zeigt Markus Spieker 21 Schritte auf, wie wir über das Chaos dieser verrückten Welt hinauswachsen können. Diese Schritte sind in drei Abschnitte gegliedert, die aufzeigen, wie wir die Welt, unseren Standort und uns selbst verbessern können.

    Die Sprache ist teilweise wissenschaftlich und daher nicht immer ganz einfach zu lesen. Doch ich konnte dem Buch gut folgen und habe auch die Sichtweise des Autors verstanden. Markus Spieker bringt ebenso die psychologische und die geschichtliche Perspektive mit ein, wodurch das Buch vielfältig und spannend wird. Aber auch der Glaube spielt natürlich eine Rolle.

    Ich empfehle das Buch allen, die gerne wissenschaftlich geschriebene Bücher lesen und sich mit dem aktuellen Weltgeschehen befassen möchten. Ein Interesse für Psychologie und Geschichte ist zwar von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig, um das Buch zu mögen.
  • 5/5 Sterne

    Crazy guter Spieker

    Dr. Markus Spieker kommentiert wieder das Zeitgeschehen und das nach seiner vor sieben Jahren getätigten Weltvorhersage in seinem Buch Übermorgenland.
    Damals lag er mit vielem bereits richtig. Spannend wird zu beobachten sein, wie er dieses Mal richtig liegen könnte. Einen guten Riecher hat er bereits bewiesen.

    Die 21 kurzweiligen Kapitel sind in drei Etappen aufgeteilt. Der dreifache Bergabstieg erfolgt nach der genussvollen Aussicht des Panoramas auf unsere Welt. Vom allgemeinen wird es so immer persönlicher. Am Anfang steht das Verstehen unserer heutigen Welt. Dabei erklärt und deutet der Journalist politische wie auch internationale Zusammenhänge humorvoll und kritisch.

    In der nächsten Etappe zum klaren Kopf, wie der Untertitel lautet, bietet Spieker Verbesserungsvorschläge für Deutschland. In der dritten und letzten Etappe dreht sich alles darum, wie konkrete Veränderung nun gelingen kann. Nämlich bei einem selbst muss es beginnen. Hier orientiert sich der gläubige Christ an die Kardinaltugenden sowie an der klassisch christlichen Trias Glaube, Liebe und Hoffnung. Besonders in diesen persönlichen Kapiteln zeigt Spieker, was der christliche Glaube für eine wichtige Ressource für die Zukunft sein kann.

    An der ein oder anderen Stelle wäre es schön gewesen, wenn seine Analyse noch praktischer und alltagsbezogener gewesen wäre. Ansonsten beeindruckt Spieker, wie in jedem seiner bisherigen Werke, mit einer Belesenheit, die seines gleichen sucht. Allein für die vielen Bezüge und Zitate lohnt sich die Lektüre. Man muss ihm nicht in allem zu stimmen und kann dennoch eine Menge lernen.
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