Wer die Zweifel sät

(Buch - Paperback)

Knapp zwei Jahre nach einer Geiselnahme, die sie nur knapp überlebte, hat Lindsey Barnes sich ein neues Leben aufgebaut. Sie ist nach St. Louis gezogen, arbeitet als Privatköchin und engagiert sich ehrenamtlich in ihrer Gemeinde. Alles läuft gut – bis sie erneut zur falschen Zeit am falschen Ort ist: In der Küche eines Auftraggebers stößt sie auf eine Leiche – und sieht den flüchtenden Täter.
Für Detective Jack Tucker ist Lindsey eine unersetzliche Zeugin. Doch aus irgendeinem Grund begegnet sie ihm mit eisiger Feindseligkeit. Als sich mysteriöse Zwischenfälle häufen, die ihre Glaubwürdigkeit untergraben, steht Jack vor der alles entscheidenden Frage: Ist Lindsey psychisch labil – oder will jemand gezielt Zweifel an ihr säen?
Während Jack um die Wahrheit ringt und Lindsey gegen ihre eigenen Ängste ankämpft, zieht sich um die beiden ein perfides Netz aus Lügen und Intrigen immer enger …

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Details

    • Erscheinungstermin:
      13.01.2026
    • Verlag:
    • Artikel-Nr.:
      332518000
    • ISBN:
      9783963625183
    • Originaltitel:
      Over the Edge
    • Sachgebiet:
      Erzählungen/Romane
    • Seitenzahl:
      352 S.
    • Maße:
      13,5 x 21,5 x 2,4 cm
    • Gewicht:
      408g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
  • Beteiligte Personen:
  • Download-Material:
  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Francke-Buch GmbH
    Abt. Verlag
    Am Schwanhof 19
    35037 Marburg
    DEUTSCHLAND

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Eine packende Erzählung

    Das Buch ,,Wer die Zweifel sät‘‘ ist wirklich ein grandioses Buch. Ich habe es verschlungen und mich immer auf die Lesestunden gefreut.

    Die Geschichte handelt von Jack Tucker, einem Detective, der einen Mord um einen wohlhabenden Mann aufklären soll und die einzige Zeugin, Lindsay Barnes, die Köchin des Ermordeten, ihm mit eisiger Feindseligkeit begegnet. Und nicht nur das, sondern häufen sich auch mysteriöse Zwischenfälle um diese, welche auch die Glaubwürdigkeit von Lindsay stark in Frage stellen und Jack nun einer schweren Aufgabe gegenübersteht.

    Es handelt sich hierbei um den zweiten Band einer Lesereihe, aber auch ohne das erste Buch gelesen zu haben kann man dieses Buch unabhängig davon gut lesen. Aber spätestens nach diesem Buch wird man sich definitiv auch das erste Band kaufen.

    Schon das Cover sieht ein wenig geheimnisvoll aus, der Klappentext hat mich neugierig gemacht und die Erzählung hat mich begeistert. Ich wurde nicht enttäuscht.

    Der Schreibstil ist super fließend, leicht verständlich und einfach nur perfekt. Der Spannungsbogen hält bis zur letzten Seite an und man möchte gar nicht aufhören zu lesen. Aber auch die nötige Portion an Romantik kommt hier nicht zu kurz und man kommt auch hier auf seine Kosten. Irene Hannon ist es gelungen einen grandiosen Roman zu schreiben mit Nervenkitzel pur, Spannung ohne Ende, unvorhersehbaren Wendungen und einer reizenden Liebesgeschichte dazwischen. Ich wollte das Buch gar nicht aus der Hand geben, um schneller zu erfahren, wer der Mörder ist. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten, nur so viel, diesen Ausgang hätte ich nie erwartet oder erahnt.

    Zusammenfassend kann ich nur sagen, dieses Buch ist mega lesenswert und einfach nur genial. Es hat 5 Sterne voll verdient und ich kann es jedem, der Krimis mag, von Herzen empfehlen. Ich freue mich schon auf den dritten Band dieser Reihe.
  • 5/5 Sterne

    Ein absolut gelungener und fesselnder Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen mag!

    Lindsey hat in ihrem Leben schon genug erlebt und sehnt sich an diesem neuen Ort, mit neuem Job und neuen Freunden nach einem ruhigen, friedlichen Leben. Doch ein unbekannter Mörder macht ihr dabei einen Strich durch die Rechnung und kurze Zeit später steht sie vor der Frage, ob sie sich selbst überhaupt noch trauen kann.
    Für Jack beginnt dieser Tag wie jeder andere: er hat einen Mord aufzuklären. Doch schon bald wird aus diesem Job viel mehr. Er beeinflusst nicht nur seine Freizeit, er stellt sein ganzes Leben auf den Kopf und er merkt, dass er weit über seine Grenzen gehen muss, um diesen Fall lösen zu können. Die Zeit beginnt jedoch, gegen ihn zu laufen…

    Ich liebe Irene Hannons Bücher, egal ob Roman oder Krimi, und ich habe noch kein Buch von ihr gelesen, das ich nicht weiterempfehlen würde. Auch dieses bildet hier keine Ausnahme!
    Das Buch handelt unter anderem von einer Freundschaft, die auch dann Stand hält, wenn es hart auf hart kommt; Freunde, die beten, unterstützen, ein offenes Ohr haben.
    Auch Schuld und Vergebung spielen eine große Rolle. Sich selbst und anderen vergeben zu können klingt gut und schön, doch es kann so schwer sein, wenn die Handlungen und Entscheidungen von damals auch heute noch Auswirkungen haben. Kann es trotzdem gelingen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und von dieser Last der Schuld frei zu werden?
    Zudem stehen Jack und Lindsey beide vor der Frage, ob sie auf Gottes guten Plan vertrauen können, auch oder gerade wenn sie selbst machtlos sind und die Hoffnung auf eine gute Wendung langsam schwindet.
    Der Schluss der Geschichte war für mich noch einmal ein richtiger Höhepunkt! Der Autorin gelingt ein langer, aber richtig guter(!) Spannungsbogen und ein, für mich, unerwartetes Ende.
    Während des ganzen Buches kann der Leser miträtseln, wer am Ende wohl der Mörder ist. Das hat mir besonders gut gefallen und ich selbst musste mich immer mal wieder umentscheiden, wer meiner Meinung nach der Täter ist..

    Jacks Schwestern treten immer mal wieder auf und das „Wiedersehen“ mit ihnen hat mich sehr gefreut! Trotzdem ist für das Lesen dieses Buches kein Vorwissen aus Band 1 nötig, im Gegenteil. Ich fand es sehr schön, dass nur persönliches der beiden eine Rolle spielt, sodass man im Anschluss an dieses Buch den ersten Band lesen kann, um Bris Geschichte kennenzulernen.

    Am Ende gibt es von mir deshalb verdiente 5 Sterne für diesen fesselnden Krimi und gelungenen Band 2. Von mir eine große Leseempfehlung für alle Krimi- und Irene-Hannon-Fans!
  • 5/5 Sterne

    Faszinierende Story!

    Ich liebe Krimis, bei denen der Leser den handelnden Personen Stück für Stück näherkommt und ihre Motivation, Vergangenheit und Charakter kennenlernt.
    Lindsey, um die sich die Geschichte dreht, hat vor zwei Jahren, nur knapp eine Geiselnahme überlebt. Sie hat lange gebraucht, um das Trauma zu überwinden. Sie ist deshalb weit weggezogen und arbeitet inzwischen als private Köchin für betuchte Kunden. Dafür kommt sie in die Häuser ihrer Kunden und kocht dort für besondere Gelegenheiten. Sie hat in ihrer Nachtbarschaft einer Kirchengemeinde gefunden, in deren Mitte sie sich wohlfühlt und engagieren kann. Die Geschichte beginnt damit, dass Lindsey einige ihrer Kochutensilien aus dem Haus eines ihrer Kunden holen will. Dabei findet Sie den Besitzer des Hauses erstochen in der Küche vor und als das nicht genug ist, befindet sich der Mörder noch im Haus. Lindsey kann sich verstecken und einen kurzen Blick auf den Täter erhaschen, der eine Maske trägt. Der Mann verschwindet und Lindsey kann die Polizei alarmieren. Nun beginnt die Polizei ihre Routine abzuspielen. Der leitende Ermittler Jack Tacker wird nicht schlau aus der Zeugin, die ihm sofort große Ablehnung entgegenbringt. Die Polizei konzentriert ihre Suche auf das Umfeld des Ermordeten. Ein Veteran, der kleinere Arbeiten, für den ermordeten Hausbesitzer erledigt und bei dem im Auto eines der gestohlenen Schmuckstücke gefunden wird, gerät schnell unter Verdacht.
    In den darauffolgenden Tagen kommt es zu einer Reihe von Angst einflößenden Zwischenfällen, die Lindseys Verlässlichkeit als Zeugin untergraben. Sie selbst beginnt zu zweifeln, ob sie sich das alles nur einbildet, sie sucht deshalb Hilfe bei ihrem Psychiater, der sie wegen des alten Traumas behandelt. Der leitende Ermittler fragt sich, kann er seiner Zeugin vertrauen?
    Auch bei mir als Leser kamen Zweifel, weil es keine Beweise für die Zwischenfälle gab.
    Wie es sich für einen guten Krimi gehört, nimmt die Handlung von Seite zu Seite immer mehr Fahrt auf, bis ich zum Ende hin einfach nur weitergelesen habe, um das Ende der Geschichte und zur Auflösung zu kommen.
    Eine spannende Handlung mit interessanten Charakteren. Es entstehen immer wieder Zweifel bei den Ermittlern und dem Leser, ob ihre Zeugin wirklich glaubwürdig ist. Dadurch ist bei mir so viel Spannung entstanden, dass es aussichtslos war, das Buch auf den letzten Seiten beiseitezulegen. Ein Muss für jeden Krimi Fan!
    Fazit: spannend, unterhaltsam, fesselnd und eine faszinierende Story
  • 5/5 Sterne

    Sehr spannend und toll geschrieben!

    Wieder ein super spannender und sehr gut geschriebener Thriller von Irene Hannon, die mich mit ihrem Schreibstil und ihren Geschichten jedes Mal aufs Neue begeistert!

    Was mich an der Autorin so fasziniert ist, dass sie eine wunderschöne Liebesgeschichte genauso gut schreibt, wie einen nervenaufreibenden Thriller! Was für ein Talent!

    In „Wer die Zweifel sät“ lernen wir Lindsey Barnes kennen. Vor zwei Jahren wurde sie Opfer einer Geiselnahme und hätte damals beinahe ihr Leben verloren. Inzwischen lebt sie in St. Louis und arbeitet dort als Privatköchin. Endlich scheint sich das Blatt zum Guten zu wenden, denn auch ihre Gemeinde tut ihr gut und die Sitzungen bei ihrem Psychologen helfen ihr auch sehr.

    Doch dann geschieht das Unfassbare: Lindsey ist zum zweiten Mal zur falschen Zeit am falschen Ort und wird zum Zeugen eines Mordes. Ein weiteres Mal entrinnt sie dem Tod nur knapp. Sie hat aus ihrem Versteck wenig vom Täter gesehen und der Killer hat sie – Gott sei Dank – nicht gesehen.

    Leider endet ihre Geschichte aber nicht mit einem „nochmal knapp gut gegangen“. Denn bald schon kommt es zu vielen, äußerst seltsamen und immer gefährlicher werdenden Vorfällen in ihrem Leben. Das Problem dabei? Es gibt nie Zeugen und so kommt es, dass die Ermittler - inklusive dem für den Fall zuständige Detective - ihr nicht recht glauben wollen und somit auch ihre Glaubwürdigkeit als Zeugin für den Mordfall sinkt.

    Die Folge des Traumas in Verbindung mit ihrer schlimmen Erfahrung vor zwei Jahren – ja, das wird wohl der Grund für ihre Wahnvorstellungen und Labilität sein. Die Zweifel, die gesät werden, erreichen irgendwann sogar Lindsey selbst.

    Bildet sie sich alles wirklich nur ein? Wird sie langsam verrückt?

    Doch eine Aussage von Detective Jack Tuckers Schwester Brie (die wir bereits von dem vorherigen Band kennen) führt dazu, dass Jack anfängt, den Fall und alle Geschehnisse in einem anderen Licht zu sehen.

    Vielleicht ist Lindsey alles andere als labil und jemand spielt seine Spielchen mit ihr – und auch den Ermittlern.

    Bald schon wird die Gefahr für die Köchin und einzige Zeugin des Mordes immer realer und ein Wettlauf mit der Zeit beginnt…

    Ganz, ganz große Leseempfehlung – allerdings nur, wenn ihr gute Nerven habt!

    Ich fand den Roman jedenfalls super und freue mich schon auf den nächsten Band (die übrigens alle unabhängig voneinander gelesen werden können).
  • 4/5 Sterne

    Zwischen Wahrheit und Täuschung – ein raffiniertes Verwirrspiel

    Während der erste Band die Geschichte von Brie Tucker erzählte, rückt im zweiten Teil ihr Bruder Jack in den Mittelpunkt. Als Ermittler wird er in einen Mordfall hineingezogen, bei dem die Privatköchin Lindsey eine Schlüsselrolle spielt – und zugleich die einzige Hauptzeugin ist. Doch je weiter die Ermittlungen voranschreiten, desto mehr verdichten sich Zweifel an ihrer Glaubwürdigkeit. Unerklärliche Zwischenfälle, widersprüchliche Eindrücke und Lindseys traumatische Vergangenheit, die erst zwei Jahre zurückliegt, lassen die Grenzen zwischen Wahrheit, Erinnerung und Verdrängung zunehmend verschwimmen.

    Aus der Beobachterperspektive entfaltet sich ein spannungsgeladener Roman, in dem die Autorin gekonnt mit den Erwartungen der Leser spielt. Immer wieder meint man, die Wahrheit erkannt zu haben, nur um diese Einschätzung kurz darauf wieder verwerfen zu müssen. Verdachtsmomente wechseln rasch, neue Wendungen tauchen auf, und das Gefühl, bewusst in die Irre geführt zu werden, zieht sich konsequent durch die Handlung. Besonders Lindseys anfangs abweisendes Verhalten gegenüber Jack wirkt zunächst befremdlich, gewinnt jedoch mit fortschreitender Handlung an Tiefe und Nachvollziehbarkeit.

    Der Spannungsbogen steigert sich kontinuierlich bis hin zu einem packenden Finale, das zwar auf mehreren Zufällen basiert, dennoch mit einem echten Überraschungseffekt überzeugt. Die Auflösung trifft unerwartet und zeigt, wie geschickt die Autorin falsche Fährten gelegt hat – ein gelungenes Verwirrspiel, auch wenn das zugrunde liegende Motiv stellenweise etwas komplex und verworren erscheint.

    Die Charakterentwicklung von Jack und Lindsey ist ein zentraler Punkt des Romans. Beide Figuren wirken menschlich, verletzlich und glaubwürdig in ihrem Umgang mit Schuld, Zweifel und traumatischen Erfahrungen. Ergänzt wird die ernste Grundstimmung durch ausgewogene Einblicke in Jacks beruflichen Alltag sowie durch humorvolle und herzliche Szenen mit seinen Schwestern, die der Geschichte wohltuende Leichtigkeit verleihen. Eine dezente, angenehm zurückhaltende Romantik fügt sich harmonisch in die Handlung ein, ohne den Krimianteil zu überlagern.

    Etwas mehr christliche Tiefe in den besonders schweren Momenten hätte der Geschichte zusätzlichen Halt geben können, da diese Aspekte überwiegend auf Gemeindeleben, Bekanntschaften und Tischgebete beschränkt bleiben. Dennoch lässt sich der Roman unabhängig vom ersten Band lesen, auch wenn die fortlaufenden Einblicke in Jacks Familie das Verständnis für sein Handeln vertiefen.

    Insgesamt eine spannende, emotional geprägte Fortsetzung mit leichtem amerikanischem Flair und hohem Lesesog.
  • 4/5 Sterne

    Spannendes Buch

    „Wer die Zweifel sät“ ist der zweite Teil einer Reihe. Der erste Band trägt den Titel „Wer das Feuer schürt“.

    Bereits der erste Teil hat mir gut gefallen, und auch der zweite Band konnte mich wieder überzeugen.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht Lindsey Barnes. Sie hat sich in St. Louis ein neues Leben aufgebaut und arbeitet dort als Privatköchin. Vor zwei Jahren hat sie nur knapp eine Geiselnahme überlebt – ein Erlebnis, das sie bis heute nicht loslässt. Eigentlich scheint ihr Leben nun wieder gut zu werden, doch das Glück hält nicht lange an.
    Bei einem Auftrag stößt Lindsey in der Küche eines Kunden auf eine Leiche – und sieht sogar noch den flüchtenden Täter.

    Für die Ermittlungen ist Detective Jack Tucker zuständig. Lindsey begegnet ihm von Anfang an mit großem Misstrauen und spürbarer Ablehnung. Sie ist die wichtigste Zeugin, doch um sie herum geschehen immer mehr seltsame Dinge, für die es keine handfesten Beweise gibt. Alles basiert auf Lindseys Wahrnehmung und ihren Erzählungen. Für Jack stellt sich schließlich die entscheidende Frage:
    Ist Lindsey psychisch wirklich stabil – oder versucht jemand ganz gezielt, Zweifel an ihr zu säen?

    Das Buch behandelt Themen wie Angst, Zweifel, Wahrheit und die menschliche Psyche – alles sehr spannende Aspekte, die hier gut miteinander verwoben sind. Auch das Cover hat mir sehr gut gefallen: Es passt hervorragend zur Atmosphäre des Krimis und spiegelt die düstere, spannungsgeladene Stimmung der Geschichte perfekt wider.

    Besonders gelungen fand ich die Darstellung von Lindseys Gedanken und Gefühlen. Sie wirken sehr real, man leidet und zweifelt regelrecht mit ihr mit, fast so, als würde man das Geschehen selbst erleben. Die Geschichte ist durchgehend spannend, und es tauchen auch Figuren aus dem ersten Band auf, was mir sehr gefallen hat.
    Als kleines Highlight am Rande haben mich auch die kulinarischen Beschreibungen begeistert – sie waren äußerst appetitlich.

    Ich kann dieses Buch allen empfehlen, die Krimis und spannende Geschichten mit psychologischem Tiefgang mögen.

  • 4/5 Sterne

    Spannung und Tiefgang

    Also hätte Lindsey in den letzten Jahren nicht schon genug mitgemacht, findet sie sich an ihrem neuen Arbeitsplatz plötzlich an einem Tatort wieder: Ihr Arbeitsgeber wurde ermordet und Lindsey sieht noch den Täter, bevor dieser flüchtet. Detective Jack Tucker, der erst große Hoffnung in Lindsey als einzige Zeugin setzt, muss sich schnell eingestehen, dass dieser Fall alles andere als einfach wird.
    Hinzu kommen einige Vorfälle in den folgenden Wochen, die Lindseys Glaubwürdigkeit infrage stellen. Während Lindsey gar nicht weiß wie ihr geschieht, steht Jack vor der Frage was nun die Wahrheit ist. Ist seine einzige Zeugin psychisch labil oder schwebt sie in höchster Gefahr?

    Ich habe mich schon sehr auf dieses Buch gefreut, nachdem mir der erste Teil dieser Reihe ("Wer das Feuer schürt") schon so gut gefallen hat. Man trifft in diesem Buch zwar auf bekannte Gesichter, die Handlung steht aber für sich, sodass man den ersten Band nicht gelesen haben muss, um folgen zu können.

    Im Vordergrund steht die Privatköchin Lindsey, die ein ganz schönes Päckchen zu tragen hat und gerade dabei ist sich beruflich neu aufzustellen, sowie Detective Jack Tucker. Beide wissen was es bedeutet mit traumatischen Erlebnissen umzugehen und sich wieder ins Leben zu kämpfen. Die Dynamik zwischen den beiden hat mir sehr gut gefallen und die Beziehungsebene hat den spannenden Teil des Buches wunderbar ergänzt.

    Das Buch hat für meinen Geschmack genau das richtige Maß an Spannung, wenn ich auch zugeben muss, dass gegen Ende doch recht viele "Zufälle" aufeinander treffen. Da hätte ich mir etwas mehr Ermittlungsarbeit statt "glücklicher Fügung" gewünscht. Aber alles in allem habe ich das Buch sehr gerne gelesen und wurde wunderbar unterhalten, daher kann ich darüber hinwegsehen. ;)
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