Lotte

zwischen Krieg und Frieden

(Buch - Gebunden)

1945: Endlich ist der Krieg vorbei!
Erst hat die 13-jährige Lotte gar nicht das Gefühl, dass sich so viel verändert. Doch dann taucht eine Frau in einer Schwesterntracht im Dorf auf, die so ganz anders ist als die anderen Erwachsenen: Schwester Dorothea.

Eine Erwachsene, die Kindern zuhört und sie ernst nimmt? Eine Diakonisse, die nach den langen Kriegsjahren von der Liebe Gottes redet? Das stößt nicht überall auf wohlwollende Reaktionen. Manche wünschen sich Hitlers Deutschland zurück.

Als Schwester Dorotheas Bemühungen, den Kindergarten vor Ort wiederaufzubauen, sabotiert werden, machen Lotte, ihre Freunde und Schwester Dorothea sich daran, die Übeltäter zu überführen. Lotte erlebt ihren neu gewonnenen Glauben an Gott als Stärkung und erfährt, dass auch ihre leisen Talente wichtig sind, um die mysteriösen Fälle zu lösen.

In dieser Nachkriegsgeschichte folgen junge Leserinnen und Leser den Spuren einer Frau, die nicht nur mit ihren Skulpturen viele Millionen Herzen berührte: Diakonisse, Künstlerin und Bundeverdienstkreuzträgerin Dorothea Steigerwald.

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Details

    • Erscheinungstermin:
      16.06.2025
    • Verlag:
    • Artikel-Nr.:
      157058000
    • ISBN:
      9783761570586
    • Sachgebiet:
      Kinderbücher ab 10 Jahre
    • Altersempfehlung:
      ab 10 Jahre
    • Seitenzahl:
      192 S.
    • Hinweise:
      Koproduktion mit Camino ISBN 978-3-96157-223-6, mit s/w-Bildern
    • Maße:
      13,5 x 21,5 x 1,5 cm
    • Gewicht:
      364g
  • Dieses Produkt ist preisgebunden:
    Ja
  • Download-Material:
  • Angaben zum Hersteller nach GPSR:
    Neukirchener Verlagsgesellschaft mbH
    Andreas-Bräm-Str. 18 /20
    47506 Neukirchen-Vluyn
    DEUTSCHLAND
    vertrieb@neukirchener-verlage.de

Bewertungen

  • 5/5 Sterne

    Absolut lesenswert!

    Es ist eine berührende und spannende Erzählung um Dorothea Steigerwald, die meine 13jährige Tochter und mich als Erwachsene sehr beeindruckt und nachdenklich gemacht hat. Das Buch nimmt einen mit in die unmittelbare Nachkriegszeit und zeigt eindrucksvoll und spannend aus Kinder- bzw. Jugendperspektive, welchen Herausforderungen sich die Menschen einer Dorfgemeinschaft stellen und welche Hürden sie zurück in ein Alltagsleben nehmen mussten. Dabei ist "Tante Dora" ein Geschenk - nicht nur für die Kinder. Wunderbar!
  • 5/5 Sterne

    die Geschichte einer beeindruckenden Persönlichkeit

    In "Lotte zwischen Krieg und Frieden" nimmt Saskia Heinl mit hinein in den Alltag eines Mädchens, das in der Zerrissenheit der Nachkriegszeit zurechtkommen muss.
    Wie geht es einem, wenn das, was vorher für viele oder gar die meisten erstrebenswert war, auf einmal falsch ist? Was tun mit dem Gedankengut, das tief in den Herzen verankert ist? Wie damit umgehen, wenn Idole plötzlich ihren Glanz verlieren?
    Oder wie geht es Menschen, die sich über diese Entwicklung freuen und dafür angefeindet werden? Was geht in einem vor, wenn man Liebe schenkt und Hass bekommt?

    Genau darum geht es in diesem Buch. Die Autorin hat auf eine sensible und feinfühlige Art die Geschichte der Diakonisse Dora erzählt. Durch die Augen Lottes und ihrer Freunde lernt man Schwester Dora kennen und begleitet sie bei ihrer Mission. Das alltägliche Leben ist bildhaft und lebendig beschrieben, die Herausforderungen der damaligen Zeit sind realistisch dargestellt und berühren das Herz.

    Schwester Dora, die es wirklich gab, ist eine beeindruckende Persönlichkeit, der ich Bewunderung entgegenbringe. Allen Widrigkeiten zum Trotz folgt sie Gottes Ruf und verändert ihre kleine Welt, weshalb sie Gewaltiges in den Herzen anderer bewirkt.

    Ich habe dieses Buch gern gelesen, es ist beeindruckend, besonders und lebendig, weshalb ich es Jung und Älter gern empfehle. Ja, dieses Buch ist in erster Linie ein Jugendbuch, doch in einem guten Jugendbuch finden auch ältere Leser den ein oder anderen Schatz. Dieses hier ist leicht zu lesen, berührt das Herz und ermutigt, Liebe zu schenken, wobei es auch spannende und aufregende Szenen gibt.
  • 5/5 Sterne

    Wie ein Mensch Licht in dunkle Zeiten bringt

    Nach den Schrecken des Zweiten Weltkrieges kämpft Lotte mit ihrer Familie ums Überleben. Ihr Vater ist Arzt und hat viel zu tun und die Armut und Trauer hängen über der Stadt. Doch dann kommt eine Frau, die Licht in die trostlose Zeit bringt. Sie will den Kindergarten neu eröffnen Sie spricht von Jesu Liebe und vom Helfen. Sie hat ein Herz für alle Kinder, auch für die Ausgestoßenen. Doch das sehen nicht alle so und die alten NS-Werte tauchen wieder auf.
    Lotte und ihre Freundin dürfen der Diakonisse helfen, aber die Arbeit zuhause und die Schule gehen vor. Sie hat einiges zu tun und doch zieht es sie zu der Frau und ihrer Herzlichkeit und ihren Worten.
    Sensibel und packend erzählt Saskia Heinl die Schatten der Nachkriegszeit und den Aufblick in die Zukunft. Die Atmosphäre und Stimmung ist verständlich beschrieben und gefühlvoll dargestellt. Mit der Beschreibung der Diakonisse Dorothea Steigerwald erzählt sie die Geschichte, einer Frau, die sich trotz der Unsicherheiten in dieser Zeit, in die Herzen der Kinder und Menschen geprägt hat.
    Das Buch hat mich wirklich gepackt und ich habe es sehr genossen. Geschichten aus dieser Zeit finde ich total spannend und die Umstände und Stimmungen sind hervorragend umgesetzt. Eine klare Leseempfehlung!
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