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von Henrik (Veröffentlicht am 27.07.2025)
Einblick in das Missionarsleben
Wie reagierst du, wenn alle Türen verschlossen bleiben, obwohl du Gottes Willen tust? Wenn äußere Umstände, Isolation und Druck deine geistliche Standfestigkeit herausfordern? Grüne Blätter in der Dürre ist eine bewegende Antwort auf diese Fragen – erzählt aus dem Leben echter Glaubensvorbilder in dunkler Zeit. Inmitten kommunistischer Verfolgung in China bleibt eine Familie verwurzelt in Christus. Dieses Buch zeigt, was es heißt, im Glauben standzuhalten – auch wenn es menschlich keinen Ausweg gibt.
Wer ist die Autorin?
Isobel Kuhn (1901–1957) war eine kanadische Missionarin der China Inland Mission (CIM), die durch ihre Erzählkraft und geistliche Tiefe bekannt wurde. Als reformatorisch geprägte Christin mit klarem Fokus auf Gottes Souveränität verfasste sie zahlreiche Lebensberichte, die besonders junge Christen inspirieren.
Worum geht’s?
Grüne Blätter in der Dürre erzählt die wahre Geschichte der Familie Mathews, die als Missionare in den 1950er-Jahren im Nordwesten Chinas unter den zunehmenden Repressionen des kommunistischen Regimes leben und leiden. Während viele Missionare das Land verlassen, bleiben Arthur und Wilda Mathews – mit dem Wunsch, unter Mongolen zu evangelisieren. Doch statt offener Türen erleben sie Isolation, Druck, Hunger, Ausgrenzung und sogar Spionageversuche.
Der Titel bezieht sich auf Jeremia 17,8: Wie ein Baum, dessen Wurzeln am Wasser bleiben, erfahren die Mathews Gottes Treue inmitten der Dürre. Das Buch zeigt, wie geistliche Frucht trotz äußerer Trockenheit wachsen kann – durch tiefe Verwurzelung im Wort Gottes, Gebet und Gehorsam.
Der Aufbau ist klar gegliedert: Nach einem Vorwort folgen zwei Hauptteile – „Die Dürre beginnt“ und „Die grünen Blätter sprießen“. Diese Einteilung spiegelt nicht nur den biografischen Verlauf, sondern auch den geistlichen Wachstumsprozess wider. Besonders eindrücklich sind die eingebetteten Bibelstellen, Gebete und Reflexionen der Missionare, die Leser mitten ins Glaubensleben ziehen.
Was gibt es Kritisches?
Manche Passagen wirken aufgrund der historischen und politischen Rahmung (China 1950er) für heutige Jugendliche fremd. Dennoch ist der geistliche Gehalt zeitlos. Eine historische Einordnung zu Beginn wäre hilfreich für junge Leser ohne Vorwissen.
Wer sollte das Buch lesen?
Empfohlen für Jugendliche ab 14 Jahren, die ihren Glauben in schweren Zeiten stärken wollen, sowie für Leser, die sich für Mission, Kirchengeschichte und das Thema Gottes Treue in Verfolgung interessieren. Ideal auch für den Einsatz in Jugendgruppen, Hauskreisen oder Glaubensgrundkursen.
Was bleibt?
Ein tief bewegender Bericht über Leidensbereitschaft, Glaubenstreue und die unsichtbare Quelle geistlichen Lebens. Grüne Blätter in der Dürre ist mehr als eine Biografie – es ist ein Zeugnis von Gottes Wirken mitten in der Not. Die Mathews werden zu Vorbildern dafür, wie man in geistlicher Dürrezeit dennoch Frucht bringt – aus der Tiefe der Beziehung zu Christus.
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