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Bewertungen
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von Domi J Krohn (Veröffentlicht am 07.02.2026)
Notwendige Bildung
„Du bist echt mutig für eine Frau“. Solche und ähnliche Aussagen hört man immer wieder. Was für manche als Kompliment gemeint war, könnte bei der Kompliment-Empfängerin zu einer empörten Reaktion führen - und das zu Recht. Der Feminismus setzt sich für die Rechte und das richtig-wiederhergestellte Bild der Frau ein. Manche sehen diesen Zustand noch meilenweit entfernt, andere verdrehen die Augen und wünschen sich, dass endlich aufgehört wird, darüber zu reden. Was es bedeutet, eine Frau zu sein - vom Grund auf und in unserer Gesellschaft - ist also ein extrem aktuelles und sehr emotionales Thema. Für die Autorin und Pastorin Franziska Klein ist es ein sowohl theologisch relevantes und biografisches Thema. In ihrem Buch „Frau sein“ will sie das für sie noch lange nicht genug behandelte Thema vor allem auch aus christlicher Perspektive behandeln.
Ich nehme bei Themen rund um den Feminismus wahr, dass viele genervt sind von emotional aufgeladenen Diskussionen. Leider ist meine Erfahrung außerdem, dass gerade unter evangelikalen Christen das Thema auf eine Abwehrhaltung stößt. Ich glaube, dass „Frau sein“ ein äußerst gut gelungenes Buch für diese gesellschaftliche Situation ist. Es begegnet einem kein Männer-Hass und keine Schimpftiraden auf das Patriarchat. Vielmehr wird fair ins Gericht gegangen, theologisch gut exegetisiert und seelsorgerisch aufgearbeitet.
Es macht mich traurig zu wissen, dass viele Männer, einfach aufgrund des Titels und des Themas, dieses Buch nicht lesen werden. Denn ich finde - mehr noch als dass es Frauen lesen sollten - dass jeder Mann dieses Buch lesen sollten, besonders jeder Christ. Bücher sollten bilden und zwar auf eine Art und Weise, die zur Gesundung der Gesellschaft und zur Wahrheitsfindung beiträgt. Nach dieser Definition ist dieses Buch wirkliche Bildung. -
von Elisa (Veröffentlicht am 05.01.2026)
Wichtige Auseinandersetzung
„Frau sein“ von Franziska Klein hat mich wirklich bewegt. Besonders stark finde ich die Mischung aus persönlicher Geschichte, historischen Hintergründen und theologischer Auseinandersetzung. Das macht das Buch ehrlich, fundiert und sehr lebendig.
Auch wenn Franziskas Weg ganz anders ist als meiner, habe ich vieles wiedererkannt – gerade in meiner Rolle als Hauptamtliche. Einige ihrer Themen und Probleme kenne ich nur zu gut. Gleichzeitig zeigt sie, wie vielfältig und facettenreich Frau-Sein ist, ohne es zu verharmlosen oder zu vereinfachen. Dadurch bietet das Buch eine hervorragende Grundlage für Gespräche und Diskussionen, auch – oder vielleicht gerade – dann, wenn Gegenwind spürbar ist.
Sehr positiv ist für mich, wie offen sie ihre eigene Geschichte teilt und konkrete Beispiele nennt. Wichtig fand ich vor allem die Frage, wie wir frei werden können von negativen Prägungen und belastenden Erwartungen, die viele Frauen begleiten.
Man spürt, wie intensiv Franziska sich mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Auch wenn es mir anfangs etwas schwer gefallen ist, in das Buch und Thema hineinzukommen, kann ich es empfehlen. „Frau sein“ ist deshalb ein starkes, ehrliches und ermutigendes Buch, das nachklingt, zum Weiterdenken einlädt und Räume öffnet – für Verständnis, Heilung und neue Freiheit. -
von Deborah S. (Veröffentlicht am 29.12.2025)
Ein kraftvolles Buch - für Frau und Mann!
Die Pastorin, Coachin, Rednerin und Autorin Franziska Klein hat mich schon mit ihrem Buch „Freundschaft“ in ihren Bann gezogen. Auch „Frau sein“ bzw. „Frausein“ ist nicht nur erfrischend und authentisch geschrieben. Es spricht mir aus der Seele. Franziska Klein bringt zum Thema Frausein zu Papier, was heutzutage in so vielen christlichen Sphären herumschwebt, aber oft unausgesprochen bleibt. Vielleicht, weil es Wellen schlagen könnte? Vielleicht, weil es zu einer Art revolutionären Veränderungen führen könnte?
Die Autorin schreibt meiner Meinung nach sehr fundiert, untermauert Thesen mit Quellenangaben. Ihre persönliche Geschichte schmiegt sich nachvollziehbar, echt und manchmal fast schmerzhaft um diese Aussagen. Als langjährige Christin ruft es in meinem Kopf beim Lesen ständig ein „Ja! Genau so!“ und ich könnte mir vorstellen, dass es vielen Frauen beim Lesen so gehen wird. Doch es ist kein Buch, das Männern eins auswischen möchte. Im Gegenteil: Es versucht auch Männer mit der Aussage zu erreichen: „Hey, lasst uns gemeinsam über das Frausein sprechen, denn es geht uns alle an!“
Ein wohltuendes, mutiges, zeitgemäßes und inspirierendes Buch, wofür ich dankbar bin, dass Franziska Klein es geschrieben hat. Ein Buch, dass Hoffnung schenkt und dem Begriff „Freiheit“ noch einmal eine tiefere Bedeutung gibt. -
von jesus.and_books (Veröffentlicht am 28.12.2025)
Frausein heute
In ihrem Buch „Frau sein“ geht Franziska Klein darauf ein, was es in der heutigen Zeit bedeutet, eine Frau zu sein. Dabei geht die Autorin auf verschiedene Aspekte ein, beispielsweise auf die Geschichte und die Bibel, und zeigt Bedürfnisse auf. Die gesamte Thematik wird außerdem aus christlicher Sicht beleuchtet, was das Buch für mich um einiges spannender macht.
Es hat einen klar erkennbaren roten Faden und greift das Thema nicht nur oberflächlich auf. Persönliche Erfahrungen unterstreichen die Themen und verleihen dem Buch eine persönliche Note. Durch das Buch konnte ich meinen Horizont erweitern und habe eine weitere Sichtweise auf das Thema „Frausein in der heutigen Zeit” gewonnen.
Ich empfehle das Buch allen, die bereit sind, sich hinsichtlich dieser Thematik herausfordern zu lassen. Dadurch kann ein neuer Blickwinkel entstehen. -
von Farbenfrohelady (Veröffentlicht am 11.12.2025)
Herausfordernd aber wichtig
Im neuen Buch von Franziska Klein geht es um das Frausein von heute. Wie können wir frei werden von negativen Prägungen, welche wir mit auf unseren Lebensweg bekommen haben?
Ich muss gestehen, ich habe den Klappentext hinten so schnell überflogen, dass ich mich auf ein ganz anderes Thema eingestellt hatte. Darum war ich sehr überrascht, was ich zwischen diesen beiden Buchdeckel entdeckte. Am Anfang war ich bisschen hin und her gerissen, ob ich mich überhaupt auf dieses Thema einlassen kann. Da ich etwas anderes im Kopf hatte, aber das war mein Fehler. Das Cover hat mich einfach so angelacht.
Nun bin ich froh, dass ich dem Cover nicht widerstehen konnte.
Franziska öffnet in ihrem Buch ihr Herz. Sie erzählt von eigenen Erfahrungen und mit was für Prägungen sie aufgewachsen war. Sie greift auch zur Bibel und teilt ihre Entdeckungen. Als Leserin merkte ich, dass es ein Thema ist, welches die Autorin tief bewegt. Es ist mir auch aufgefallen, dass sie sich sehr gut mit dem Thema und auch mit der Bibel auseinander gesetzt hat. Ich finde es ein hilfreiches und wichtiges Buch. Gleichzeitig stimmt es mich traurig, dass es in der heutigen Zeit immer noch nötig ist über das Thema Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zuschreiben. Leider ist es in manchen Ländern, Orten und auch in Gemeinden immer noch so das Frauen an den Rand gestellt werden. Beim Lesen wurde ich Dankbar, das ich in meiner Familie und Gemeinde, als Frau wahrgenommen wurde.
Im Buch erwähnt die Autorin die unterschiedlichsten Themen bei denen Frauen Gegenwind spüren und wie sie sich neu in der Identität von Jesus wiederfinden können. Und aufblühen den den rechtmässigen Platz einnehmen, wie Gott es eigentlich schon immer gedacht hatte. Trotz diesem hitze erregenden Thema, bleibt sie klar und sachlich. Ich spürte durch die Zeilen hindurch ihren Frieden, denn sie von Gott geschenkt bekommen hat. Sie sagt auch, dass sie sich mit Gott und auch seiner Kirche versöhnt hat.
Ein herausforderndes Buch, das Frauen und Männern Mut macht für Veränderung. -
von Jana (Veröffentlicht am 10.12.2025)
Frausein - Freisein
In diesem Buch dreht sich alles um das Thema „Frau sein“. Dabei werden zahlreiche unterschiedliche Bereiche beleuchtet – unter anderem Beziehungen, Körper, Geschichte, Veränderung und vieles mehr.
Franziska nähert sich dem Thema sehr sorgfältig und schafft es, die vielen Facetten des Frauseins klar und übersichtlich darzustellen. Das Buch war gut strukturiert und es gibt einen gut erkennbaren roten Faden.
Besonders positiv empfand ich, dass die Autorin auch persönliche Beispiele einfließen lässt. Das verleiht dem Buch Authentizität und macht viele Gedanken noch greifbarer.
Was mich jedoch am meisten begeistert hat, war die Auseinandersetzung mit den Themen Frausein und Freisein – zwei Aspekte, die für manche vielleicht kaum kompatibel scheinen. Hier zeigt das Buch, wie wertvoll und möglich Freiheit im Frausein sein kann.
Dieses Buch ermutigt dazu, die eigene Freiheit zu entdecken und zu verstehen, dass echte Freiheit als Frau tatsächlich möglich ist.
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von Nina (Veröffentlicht am 03.12.2025)
Aktuelles Thema
In dem Buch „Frau sein“ von Franziska Klein geht es um das Thema, wie es in der heutigen Zeit ist, als Frau zu leben. Es geht hierbei um den christlichen Kontext.
Franzsika Klein schafft es eine gute Mischung aus eigener Geschichte und historischen Fakten, sowie theologischer Diskussion zu schaffen.
Franziskas und meine Geschichte unterscheiden sich sehr stark, einfach, wie wir aufgewachsen sind und es macht mich total traurig, was sie erleben musste und weiß durch Freundschaften mit anderen Frauen, dass dies kein Einzelfall ist. Trotzdem erlebe auch ich, vor allem, weil ich auch in einem Gemeindekontext arbeite, auch immer wieder Gegenwind und muss mich Diskussionen stellen, wo mir (vorwiegend Männer) erklären wollen, warum ich meinen Job nicht machen darf.
Für mich waren die ersten zwei Kapitel zwar total spannend und bewegend, jedoch ging es mir anders, als den anderen Personen, die das Buch gelesen haben und es hat etwas gedauert, bis ich im flow war. Dafür fand ich dann Kapitel 3, wo es um das theologische ging umso spannender. Und ab da hat es mich dann auch mehr gepackt.
Das Buch „Frau sein“ empfehle ich nicht nur Frauen, sondern auch Männern, allein um zu verstehen, wie sich viele Frauen im Gemeindekontext fühlen und was manche Fragen, Aussagen oder Diskussionen mit Frauen machen. Aber ich lege dieses Buch auch ganz stark den Frauen nah ans Herz, die in einer strengend Gemeinde aufgewachsen sind, wo Frauen weniger dürfen als Männer. Es ist total wichtig sich mit dem Thema auseinander zu setzen.
Ein Zitat möchte ich noch nennen, weil es mich noch mal zum nachdenken angeregt hat, ob das heute noch der Fall ist „Für eine Frau war es gesünder Christin zu sein“.
Danke Franziska für dein Buch!! Für die Auseinandersetzung, auch mit deiner Geschichte und den Mut dieses Buch zu schreiben!
Einen kleinen Kritkipunkt muss ich jedoch noch loswerden. Der Buchrücken ist sehr hart und man muss das Buch richtig nach hinten dehnen, damit man keine Krämpfe in den Händen bekommt. Auch wenn das Buch sehr hübsch aussieht war das für mich manchmal etwas anstrengend. -
von Esther (Veröffentlicht am 22.11.2025)
Leben als Frau heute
In "Frau sein" öffnet Franziska Klein, Pastorin der Frankfurt City Church, ihr Herz weit und lädt den Leser/die Leserin in ihr Erleben als Frau in der westlichen Welt des 21. Jahrhunderts ein.
Aufgewachsen in konservativ-christlichen Kreisen, wächst Klein in traditionelle Rollenbilder und klare Arbeitsteilung zwischen Mann und Frau hinein. Bereits früh spürt sie, dass sie irgendwie nicht in diese Rollen passt. In der Gemeinde wird ihr gesagt, sie hätte "das Gabenset eines Mannes". Schon als Kind lebt Klein in zwei Welten: Schule und Gemeinde. Sie beginnt, sich mit Frauenrechten auseinanderzusetzen, entdeckt aber anfänglich nicht den Zusammenhang mit ihrer eigenen Geschichte. Schritt für Schritt hinterfragt die Autorin, was sie über die Rolle der Frau in Gemeinde und Gesellschaft gelernt hat und entdeckt: Die Bibel redet so ganz anders über Frauen als ihr Umfeld hineininterpretiert.
"Frau sein" hat mich sehr berührt und mir Worte gegeben für Empfindungen, die ich bis jetzt nur wage erahnen konnte. Die Vielfalt der Herangehensweisen an das Thema, hat mich positiv überrascht und auch ein bisschen schockiert, wie oft ich mich in den durch Frauendiskriminierung entstandenen Probleme wiederfinde. Neben dem persönlichen Erleben, geht Klein auf den biblischen Hintergrund, auf die Frau in der Geschichte und verschiedenen Kulturen ein und widmet einen Teil des Buches dem Körperbild.
Klare Leseempfehlung für alle, die mit dem Frausein auf die eine oder andere Art und Weise ringen. -
von Annabel (Veröffentlicht am 03.11.2025)
klar, fundiert und spannend
Wer Franziska Klein bereits als Autorin oder Referentin geschätzt hat, wird sie nach dem Lesen ihres neuen Buches Frau sein nicht mehr aus dem Blick verlieren: In diesem Werk vereint die Autorin wissenschaftliche Recherchen mit persönlichen Erfahrungen – klar, fundiert und spannend zugleich.
Ich selbst gehöre vermutlich zu den wenigen weiblichen Leserinnen, die sich bisher kaum mit dem Feminismus beschäftigt haben. Fälschlicherweise dachte ich lange, dass dieses Thema mich nicht wirklich betrifft, nur um schon nach wenigen Buchseiten das Gegenteil festzustellen. Besonders deutlich wurde mir, welche gesellschaftlichen und theologischen Annahmen über das Frausein meine Identität geprägt haben und bis heute prägen.
Franziska Klein schafft es, sich über Missstände nicht bloß zu empören, sondern teilt ehrlich ihr Herz. So gewinnt man beim Lesen rasch ein Verständnis dafür, warum sie sich Veränderung wünscht. Das Buch hat einen starken theologischen Bezug zum Thema Frausein. Besonders spannend ist, wie die Autorin – selbst Pastorin einer Kirchengemeinde – ihren Weg in diesen Beruf gefunden hat und welchem Widerstand sie seitdem standhält. Bei manchen Erzählungen habe ich geschluckt und war fassungslos, dass solche Kommentare und Meinungen „heute noch“ oder „heute wieder“ existieren.
Der Autorin gelingt es, ein Thema vom Nebenschauplatz in der Kirche auf die Hauptbühne zu holen: zu Recht! Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen. -
von Annabel (Veröffentlicht am 03.11.2025)
klar, fundiert und spannend
Wer Franziska Klein bereits als Autorin oder Referentin geschätzt hat, wird sie nach dem Lesen ihres neuen Buches Frau sein nicht mehr aus dem Blick verlieren: In diesem Werk vereint die Autorin wissenschaftliche Recherchen mit persönlichen Erfahrungen – klar, fundiert und spannend zugleich.
Ich selbst gehöre vermutlich zu den wenigen weiblichen Leserinnen, die sich bisher kaum mit dem Feminismus beschäftigt haben. Fälschlicherweise dachte ich lange, dass dieses Thema mich nicht wirklich betrifft, nur um schon nach wenigen Buchseiten das Gegenteil festzustellen. Besonders deutlich wurde mir, welche gesellschaftlichen und theologischen Annahmen über das Frausein meine Identität geprägt haben und bis heute prägen.
Franziska Klein schafft es, sich über Missstände nicht bloß zu empören, sondern teilt ehrlich ihr Herz. So gewinnt man beim Lesen rasch ein Verständnis dafür, warum sie sich Veränderung wünscht. Das Buch hat einen starken theologischen Bezug zum Thema Frausein. Besonders spannend ist, wie die Autorin – selbst Pastorin einer Kirchengemeinde – ihren Weg in diesen Beruf gefunden hat und welchem Widerstand sie seitdem standhält. Bei manchen Erzählungen habe ich geschluckt und war fassungslos, dass solche Kommentare und Meinungen „heute noch“ oder „heute wieder“ existieren.
Der Autorin gelingt es, ein Thema vom Nebenschauplatz in der Kirche auf die Hauptbühne zu holen: zu Recht! Ich kann das Buch definitiv weiterempfehlen.
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