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von Iris (Veröffentlicht am 20.09.2025)
Ein leicht zu lesender Roman mit Tiefgang
Amanda Cox schreibt in ihrem neu auf Deutsch erschienen Roman „ Die Tochter des Leuchtturmwächters“ auf zwei Zeitebenen. Im Mittelpunkt steht Joey, eine junge Frau, die den Auftrag erhält, einen alten Leuchtturm zu renovieren. Dabei entdeckt sie die alten Aufzeichnungen des Leuchturmwächters, die später von seiner Tochter weitergeführt wurden. In welcher Verbindung diese Frau mit Joeys Auftraggeber, Walt, und seinem Enkelsohn steht, erfährt man im weiteren Verlauf der Geschichte.
Die Handlung entfaltet sich wie ein Mosaik: Schritt für Schritt treten alte Geheimnisse zutage. Entscheidungen früherer Generationen prägen die Gegenwart. Kinder versuchen, ihre Eltern zu schützen. Doch das hat auch Konsequenzen auf ihr eigenes Leben. Am Ende kommt es zu einer Auflösung, die erklärt, wie alles zusammenhängt, und es gibt Aussprache, Versöhnung und neue Perspektiven für die Zukunft.
In die Situation von Joey konnte ich mich gut hineinversetzen. Sie verliert unverschuldet ihre Existenzgrundlage und fängt noch einmal komplett neu an. Etwas schwerer tat ich mich mit der Perspektive der anderen Protagonistin, der Tochter des Leuchtturmwächters. In vielen Dingen hat sie so ganz anders gehandelt, wie ich es tun würde. Aber das ist auch die Stärke des Romans, es gelingt der Autorin, diesen Weg überzeugend darzustellen, sodass es für mich nachvollziehbar wurde, wie sie gehandelt hat.
Im letzten Teil des Buches geht es um das Thema Vergebung und Versöhnung. Ich finde es gut, dass dieses Thema aufgegriffen wird, wobei die eigentliche Herzensarbeit nur angedeutet wird.
Amanda Cox gelingt es, eine Geschichte mit Tiefgang zu erzählen, die unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt: Wie gehen wir mit Geheimnissen um? Und wie kann ich mich mit Menschen aussöhnen, die unter meinen Entscheidungen gelitten haben? Was macht es mit mir, wenn ich erkenne, wie meine Entscheidungen sich auf andere ausgewirkt haben, ich diese aber nicht rückgängig machen kann?
Dieser Roman ist aus einer christlichen Perspektive geschrieben, ohne das es aufdringlich wirkt. Hat man erst mal angefangen zu lesen, möchte man wissen, wie es weitergeht. Man kann ihn leicht und flüssig lesen. Ich empfehle diesen Roman gerne weiter! Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten.
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von Iris (Veröffentlicht am 20.09.2025)
ein leicht zu lesendes Buch mit Tiefgang
Amanda Cox schreibt in ihrem neu auf Deutsch erschienen Roman „ Die Tochter des Leuchtturmwächters“ auf zwei Zeitebenen. Im Mittelpunkt steht Joey, eine junge Frau, die den Auftrag erhält, einen alten Leuchtturm zu renovieren. Dabei entdeckt sie die alten Aufzeichnungen des Leuchturmwächters, die später von seiner Tochter weitergeführt wurden. In welcher Verbindung diese Frau mit Joeys Auftraggeber, Walt, und seinem Enkelsohn steht, erfährt man im weiteren Verlauf der Geschichte.
Die Handlung entfaltet sich wie ein Mosaik: Schritt für Schritt treten alte Geheimnisse zutage. Entscheidungen früherer Generationen prägen die Gegenwart. Kinder versuchen, ihre Eltern zu schützen. Doch das hat auch Konsequenzen auf ihr eigenes Leben. Am Ende kommt es zu einer Auflösung, die erklärt, wie alles zusammenhängt, und es gibt Aussprache, Versöhnung und neue Perspektiven für die Zukunft.
In die Situation von Joey konnte ich mich gut hineinversetzen. Sie verliert unverschuldet ihre Existenzgrundlage und fängt noch einmal komplett neu an. Etwas schwerer tat ich mich mit der Perspektive der anderen Protagonistin, der Tochter des Leuchtturmwächters. In vielen Dingen hat sie so ganz anders gehandelt, wie ich es tun würde. Aber das ist auch die Stärke des Romans, es gelingt der Autorin, diesen Weg überzeugend darzustellen, sodass es für mich nachvollziehbar wurde, wie sie gehandelt hat.
Im letzten Teil des Buches geht es um das Thema Vergebung und Versöhnung. Ich finde es gut, dass dieses Thema aufgegriffen wird, wobei die eigentliche Herzensarbeit nur angedeutet wird.
Amanda Cox gelingt es, eine Geschichte mit Tiefgang zu erzählen, die unterhält, aber auch zum Nachdenken anregt: Wie gehen wir mit Geheimnissen um? Und wie kann ich mich mit Menschen aussöhnen, die unter meinen Entscheidungen gelitten haben? Was macht es mit mir, wenn ich erkenne, wie meine Entscheidungen sich auf andere ausgewirkt haben, ich diese aber nicht rückgängig machen kann?
Dieser Roman ist aus einer christlichen Perspektive geschrieben, ohne das es aufdringlich wirkt. Hat man erst mal angefangen zu lesen, möchte man wissen, wie es weitergeht. Man kann ihn leicht und flüssig lesen. Ich empfehle diesen Roman gerne weiter! Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten.
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von Elina (Veröffentlicht am 20.05.2025)
Wohlfühlroman im idyllischen Setting
Von dieser Autorin habe ich bereits einen tief bewegenden Roman gelesen und dementsprechend war ich sehr neugierig auf ihr neues Buch. Mit einer hohen Erwartungshaltung ging ich also ans Lesen.
Es geht um Joey- eine sehr sympathische, harmoniebedürftige junge Frau, die recht lange alles daran setzt, ihr kleines Business über Wasser zu halten, doch der Erfolg aus. Als sich ihr die Gelegenheit bietet, Abstand zu ihrem Heimatort zu bekommen, zögert sie nicht lange und bewirbt sich auf ein außergewöhnliches Jobangebot auf Zeit. Es geht um die Projektleitung bei der Sanierung eines Leuchtturms auf einer Insel viele Kilometer weit weg von ihrem eigentlichen Wohnort. Während der Arbeiten am
Leuchtturm stößt sie auf alte Tagebucheinträge, die von unglaublichen Rettungsaktionen erzählen. Sie ahnt nicht, dass sie einer Liebesgeschichte auf der Spur ist, deren Happy End noch aussteht…
Zunächst einmal muss ich sagen, dass der Prolog ziemlich gut von der Autorin eingesetzt wurde, denn er verwirrt und lockt an: Ich versuchte mir ständig einen Reim auf den Prolog zu machen- erst im letzten Teil des Buches machte er Sinn. Ein gut gelungener Einstieg auf jeden Fall, denn er macht super neugierig auf die Geschichte.
Ich wurde hineingesogen in einen wundervollen Wohlfühlroman. Die Kulisse ist herrlich idyllisch, die Geschehnisse spannend und trotzdem ist alles sehr unaufgeregt. Cox schreibt detailreich, mitfühlend und irgendwie respektvoll: keiner der Figuren ist aggressiv oder gar bösartig, die Grundstimmung der Erzählung ist durchweg ruhig, was keineswegs zulasten der Spannung geht.
Ich mochte auf Anhieb alle Charaktere; mit der Protagonistin Josephine konnte ich gut mitfühlen, sie ist einfach ein Gutmensch, die ihre Mitmenschen priorisiert und sich selbst eher hintenanstellt. Es war schön zu lesen, dass sie im Verlauf der Geschichte lernt, ihre eigenen Wünsche im Leben wichtig zu nehmen.
Eindrucksvoll war auch zu lesen, was Enttäuschungen über gewisse Situationen aus der Vergangenheit und Reue über Ungeklärtes mit Menschen machen können, dass diese Dinge sich in der Seele festsetzen und ganz lange mit sich herum getragen werden können. Letztendlich zeigt die Autorin gut auf, dass nicht nur Aufarbeitung von Vergangenheit, sondern auch Loslassen und Vergebung sich selbst gegenüber sehr wichtige Lernprozesse im Leben sind die zu innerem Frieden führen- am besten in Zusammenarbeit mit Gott.
Für mich gibt es zwei Dinge, die ich etwas schwach fand an dieser Geschichte:
1. Mir persönlich war der erste Teil etwas zu langatmig im Gegensatz zum Schluss, der hätte ruhig ausführlicher sein können. Es ging mir am Ende zu schnell.
2. Ich hatte den Eindruck, dass jegliche „negative“ Emotionen und Reaktionen der Figuren vermieden wurden. Auf jedes Geständnis einer Person reagierten die anderen sofort verständnisvoll und empathisch, mir erschien das an der ein oder anderen Stelle fast schon zu schön.
Trotzdem habe ich das Buch wirklich genossen, denn es ist thematisch so vielschichtig: Einerseits geht es um verlorene Freundschaft und Liebe, tiefe Reue über Unterlassenes und dem Wunsch nach Wiedergutmachung; andererseits geht es darum, die Initiativen zu ergreifen, mutig auf Herausforderungen zuzugehen und Chancen zu ergreifen und letztendlich darum, Vergebung zu empfangen und Vertrauen ins Leben und in Gott zu kultivieren.
Ein lesenswerter Roman für schöne Lesemomente mit kostbaren Gedankenanstößen. -
von abby (Veröffentlicht am 17.05.2025)
einmal abtauchen...
Tochter des Leuchtturmwärters, Amanda Cox, Softcover – 335 Seiten
im Francke Verlag erschienen.
Joey eigentlich Josephine genannt braucht einen Tapetenwechsel. Die Arbeit und das Privatleben kosten sie viel Kraft sie muss überlegen wie es weitergeht. Eine Freundin schickt ihr eine Anzeige. Dort wird jmd gesucht zur Restaurierung eines Leuchtturmes. Die zwei Auftragsgeber könnten nicht unterschiedlicher sein...Joey beginnt mit der Restauration und stößt auf interessante Dokumente..ihre Arbeit wird sabotiert...wer steckt dahinter? Zwischen den Kapiteln befindet sich eine zweite spannende Geschichte welche sich tief in vergangenen Zeiten befindet und doch so mit Gegenwart verwoben ist..Wird Joey ihre Arbeit beenden können, wie viel Einfluss haben die Dinge von denen sie geflüchtet ist auf ihre aktuelle Arbeit am und im Leuchtturm und wird sie Antworten finden auf die vielen Fragen welche ihr im Kopf rumgeistern ? Auf all diese Fragen bekommt der Leser eine Antwort im Laufe des Buches. Das Buch ist spannend, Seite um Seite Die Autorin hat einen flüssigen Schreibstil, die Seiten fliegen nur so dahin, sie baut einen grandiosen Spannungsbogen auf..das Buch hat eine Sogwirkung. Nur lesen wenn dir gerade die Welt um dich herum egal ist. Am besten Vorkochen und den Kids zeigen wie sie ihr Essen aufwärmen können...5 von fünf Lesesternen. -
von Anne (Veröffentlicht am 10.05.2025)
Spannung, Romantik und Historie vereint in einem Buch!
Mit ihrem Roman „Die Tochter des Leuchtturmwächters“ hat Amanda Cox einen wirklich empfehlenswerten Roman auf den Markt gebracht! Sie vereint eine romantische Liebesgeschichte mit einer spannenden Reise in die Vergangenheit einer verlassenen, einsamen Insel in den Outer Banks.
Die Geschichte beginnt damit, dass Joey durch einige Umstände nach North Carolina kommt und die Sanierung eines alten, maroden Leuchtturms, den der ältere Walt gekauft hat, übernimmt. Was Joey zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß ist, dass hinter der einsamen Insel und dem Leuchtturm eine spannende Geschichte und Vergangenheit steht, die nach und nach ans Licht kommen wird. Denn als sie versteckte Tagebücher findet und es dann plötzlich auch noch brennt auf der Insel, macht sie sich gemeinsam mit Walts Enkel auf eine spannende Reise in die Vergangenheit.
Amanda Cox lässt es auf jeden Fall in ihrem Roman keinesfalls an Spannung fehlen! Man kann sich sehr gut in die detailreiche Geschichte einfühlen und Amanda Cox lässt alles sehr lebendig werden mit ihrem Schreibstil.
Auf jeden Fall ist „Die Tochter des Leuchtturmwächters“ ein sehr empfehlenswerter Roman, den man kaum mehr aus der Hand legen kann, wenn man ihn erstmal anfängt zu lesen!
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von lucy.liest (Veröffentlicht am 20.04.2025)
Spannung und viel Emotion
Das Leben von Joey ist festgefahren, ihre kleine Veranstaltungsfirma läuft schlecht, da durch Verläumdung ihrer Familie, ihr reihenweise Aufträge abgesagt werden. Ihre Familie ist zerstritten und dann trennt sich auch noch ihr Freund von ihr. Daraufhin schlägt ihr ihre Freundin Sophie einen Tapetenwechsel vor und schickt ihr ein Stellenangebot zur Sanierung eines alten Leuchtturms. Aus Verzweiflung nimmt sie diese Stelle an und diese Entscheidung sollte noch ihr ganzes Leben umkrempeln, denn dieser Leuchturm verbirgt so manches Geheimnis.
Finn ist Pilot und arbeitet sehr viel um nicht über seine Vergangenheit nachdenken zu müssen. Seine Eltern sterben früh und er wird von seine Großeltern aufgezogen. Als seine Großmutter stirbt, kommt sein Großvater auf die Idee sein ganzes Geld zu investieren um einen alten Leuchtturm aus seinem Heimatort zu restaurieren. Was verbindet sein Großvater mit dieser Insel und den Leuchtturm darauf?
Diese Menschen treffen aufeinander und während sie gemeinsam am Leuchtturm arbeiten, versuchen sie ihre vergangene, innere Verletzungen aufzuarbeiten. Es ist kein einfacher Weg und sie brauchen länger bis sie wieder vertrauen können. Besonders der Großvater Walt war mir mit seiner weisen und doch humorvollen Art sehr sympathisch.
Die Geschichte ist spannend geschrieben und es gab immer wieder Wendungen, die man nicht erwartet hat. Mich hat die Geschichte gleich gepackt und die Spannung bleibt bis zur letzten Seite. Auch diese Geschichte spielt auf den Outerbanks und die geschichtlichen Begebenheit in dieser Gegend fand ich sehr interessant. Auf jeden Fall bekommt ihr ein Leseempfehlung von mir. -
von Annette (Veröffentlicht am 17.04.2025)
Spannender Roman
Das Buch „Die Tochter des Leuchtturmwächters“ von Amanda Cox ist ein wunderbarer christlicher Roman aus dem Francke Verlag.
Schon das Cover ist sehr ansprechend, gerade in dieser wärmeren Jahreszeit. Man bekommt sofort Lust es zu lesen!
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und hat mich sehr angesprochen. Nach dem Buch „Zusammen sind wir zuhause“, dass mir auch sehr gefallen hat, wieder ein toller neuer Roman der Autorin.
Josephina Harris verlässt ihre Heimatstadt, um auf einer kleinen Insel einen maroden Leuchtturm zu sanieren und ist dabei einer großen Liebesgeschichte auf der Spur. Auch an ihr geht die Liebe nicht spurlos vorüber.
Die Geschichte ist spannend, aber auch leicht und gut zu lesen und man kann sich das Ambiente und die Personen gut vorstellen und ist gespannt wie sich das alles entwickelt.
Sie verwebt den christlichen Glauben geschickt in die Geschichte mit ein, so dass er nicht aufdringlich rüberkommt, aber man spürt den Personen das dennoch ab. Liebe und Vergebung sind wichtige Punkte in diesem Roman.
Man kann den Protagonisten ihre Standpunkte und auch die Veränderungen, die sie durchmachen, gut abspüren.
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und war sehr gespannt, wie sich das alles lösen wird. Ich kann es sehr empfehlen, es ist – gerade im Sommer – eine sehr gute Urlaubslektüre!
Freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin!
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von meister06 (Veröffentlicht am 14.04.2025)
angenehm zu lesen
Joey – oder besser gesagt Josephina – kommt in ihrem Leben nicht mehr weiter. Ihr Freund hat sie abserviert, ihrem Unternehmen droht der Bankrott und auch mit den Menschen in ihrem direkten Umfeld funktioniert es nicht so richtig. Was wäre da besser als ein kleiner Tapetenwechsel?
Durch ihre Freundin Sophie stößt Joey auf eine Stellenanzeige in einem kleinen abgelegenen Küstenort. Dort wird jemand gesucht, der einen alten Leuchtturm restauriert. Joey bewirbt sich, wohlwissend, dass sie eigentlich nur teilweise die Voraussetzungen für die Stelle erfüllt.
Ihre Auftraggeber könnten unterschiedlicher nicht sein. Einmal ein freundlicher und gutmütiger älterer Herr und auf der anderen Seite ein eingebildeter und von sich selbst überzeugter Neffe des älteren Herren. Da Joey die einzige Bewerberin ist, bekommt sie den Job und es beginnt ein ungeahntes Abenteuer.
Mir hat der Roman von Amanda Cox wirklich gut gefallen und ich habe das Buch sehr genossen. Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte ergibt einen Sinn und hält durchgehend einen sehr guten Spannungsbogen, sodass es nie langweilig wird.
Ich habe eigentlich gehofft, mehr von den Reiberein zwischen Joey und Finnegan zu lesen, da mich die Anfangssituation wirklich zum Lachen gebracht hat. Allerdings freunden sich die beiden nach kurzer Zeit an und kommen sich dann auch schon sehr bald näher.
Die Sprünge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart sind der Autorin sehr gut gelungen.
Was mich ein wenig gestört hat, war das recht schwierige Thema der Scheidung und Wiederheirat. Auch wenn dieses Thema für viele nicht wirklich problematisch ist, so hätte ich mir doch gewünscht, dass die Autorin hier zumindest ein wenig mehr in die Tiefe gegangen wäre. Sowohl Finnegan als auch Joey haben sich mit den Konsequenzen aus Finns erster Ehe überhaupt nicht beschäftigt. Es ging nur darum, dass Finn seine erste Liebe überwinden musste. Das er durch die Heirat immer mit seiner ersten Frau verbunden sein wird, wurde nicht thematisiert. Bei einem Buch, bei dem es um Glauben und Vertrauen geht, hätte ich hier eine bessere Aufarbeitung gewünscht.
Ansonsten kann ich das Buch für gemütliche abendliche Lesestunden empfehlen.
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von Gudrun (Veröffentlicht am 06.04.2025)
Spurensuche
Joey startet einen Neuanfang in dem Sie sich dafür bewirbt einen alten Leuchtturm zu renovieren. Ihr Auftraggeber Walt möchte mit der Renovierung eine alte Schuld begleichen . Während der Bauarbeiten entdeckt Joey alte Aufzeichnungen, die Geschichten aus der Vergangenheit lebendig werden lassen.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und der Aufbau der Geschichte erfolgt eher langsam. Die Charaktere werden den Leser gekonnt ans Herz gelegt . Die Landschaftsbeschreibung lässt Bilder entstehen in die die Handlung einfließt. Joey hilft Walt seiner Vergangenheit auf die Spur zu kommen. Und Finn , Walts Enkel lässt Joeys Herz höher schlagen. Wobei diese Liebesgeschichte sich eher im Hintergrund entwickelt. Geheimnisse vergangener Tage werden aufgedeckt, alte Verhaltensmuster werden aufgebrochen , neue Wege werden beschritten. Verflechtungen werden offenbart, die neue und alte Freundschaften entstehen lassen. Mich hat das Buch gut unterhalten und der Schreibstil der Autorin hat mich wieder begeistert. -
von Regina (Veröffentlicht am 04.04.2025)
Wunden der Vergangenheit werden geheilt
Amanda Cox hat mir persönlich mit diesem Roman unglaublich schöne Lesestunden beschert. Dieser Roman hat so vieles zu bieten: alte Jugendliebe, Spannung, Geheimnisse, Vergebung, Hoffnung und noch einiges mehr.
Ich bin ab Seite eins direkt in die Geschichte eingetaucht. Sie hat mich gefangen genommen und ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen. Beim Lesen schwebte die ganze Zeit etwas geheimnisvolles und ich war permanent unter Spannung und habe nur auf den Moment hin gefiebert, wo das Geheimnis gelüftet wird.
Die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen, vom liebenswerten Opa bis hin zur schrulligen Nachbarin. Es war wundervoll zu lesen, wie Gott einem jeden von ihnen geholfen hat, die Wunden der Vergangenheit zu heilen.
Amanda Cox hat eine fesselnde Schreibweise und lässt einem die Szenen lebendig vor Augen erscheinen.
Fazit: Dieser Roman bietet einem vielfältiges an Emotionen und beschert wundervolle Lesestunde. Eine ganz klare Leseempfehlung. -
von Jana (Veröffentlicht am 29.03.2025)
Vergebung, neue Chancen, Wiedergutmachung
"Die Tochter des Leuchtturmwächters" hat mich schon durch den Titel und das wunderschöne, passende Cover angesprochen. Doch der Klappentext machte alles noch spannender.
Im Mittelpunkt steht Josephina Harris, genannt Joey. Sie arbeitet als Eventmanagerin, doch ihr Unternehmen steckt in Schwierigkeiten. Ihre Freundin Sophie bringt sie auf eine Idee: Auf einer kleinen Insel in North Carolina wird eine Projektleiterin für die Sanierung eines Leuchtturms gesucht. Kurzerhand bewirbt sich Joey – und bekommt die Stelle.
Während der Restaurierung entdeckt sie zahlreiche faszinierende Dinge und stößt auf einige Geheimnisse. Sie versucht, Antworten auf ihre vielen Fragen zu finden und unterstützt dabei Walt, den neuen Besitzer der Insel.
Die Geschichte ist voller überraschender Wendungen, und bis zum Schluss bleibt ungewiss, wie sie ausgehen wird. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und äußerst sympathisch. Besonders Joeys und Finns Entwicklung hat mir gefallen. Auch Walt war für mich sehr greifbar – seine Last der Schuld und sein Weg, mit ihr umzugehen, wurden eindrucksvoll dargestellt. Ich fühlte mich, als wäre ich mitten in der Geschichte dabei.
Das Buch behandelt tiefgehende Themen wie Vergebung, Vergangenheit, Reue, Wiedergutmachung und neue Chancen – allesamt wichtige Aspekte, die hier feinfühlig eingebunden sind.
Amanda Cox‘ Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Besonders das letzte Drittel habe ich regelrecht verschlungen und konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
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von Milena (Veröffentlicht am 28.03.2025)
Ein tolles Buch über neue Hoffnung und zweite Chancen.
Um sich selbst und ihrem kleinen Unternehmen die dringend nötige Auszeit zu verschaffen, bewirbt sich Josephina, von allen Joey genannt, als Projektleiterin für die Sanierung eines alten Leuchtturms. Weit weg von Zuhause stürzt sie sich in diese neue Arbeit, ohne zu ahnen, welche Überraschungen und Herausforderungen dort auf sie warten.
Um den Leuchtturm „Bleakpoint Light“ ranken sich geheimnisvolle Erzählungen und auch wenn Joey nichts mit verrücken Unwahrheiten zu tun haben will, zeigt sich schnell, dass die Geschichte des Leuchtturms alles andere als langweilig ist.
„Die Tochter des Leuchtturmwärters“ ist ein wunderschöner Roman, der uns in die einzigartige Kulisse der Outer Banks in North Carolina führt.
Wie auch der Leuchtturm mit der Zeit Schaden genommen hat und eine Restaurierung notwendig ist, so haben auch die Personen aus der Geschichte schmerzhaftes erlebt und dadurch ebenso dringend liebevolle Zuwendung und Heilung nötig.
Die Autorin hat die einzelnen Charaktere so toll herausgearbeitet und es hat richtig Spaß gemacht zu lesen, wie sie sich alle weiterentwickelt und aus ihren Erfahrungen und der Vergangenheit gelernt haben.
Im Verlauf der Geschichte erfährt man nach und nach was damals wirklich auf der kleinen Insel geschah und auch wenn ich manches Mal dachte zu wissen, wie es weitergeht, gab es eine überraschende Wendung.
Schön fand ich es auch, dass sich die Liebesgeschichte in diesem Buch eher im Hintergrund entwickelt und die Handlung nicht bestimmt.
Es hat so viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, ich wollte es am liebsten gar nicht mehr zur Seite legen.
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von Nicola's Lesestube (Veröffentlicht am 27.03.2025)
Berührend
Amanda Cox hat mich wieder einmal mit ihrem schönem, behutsamen Erzählstil von den ersten Worten an in ihren Bann gezogen. Sie erzählt so fein, ruhig und einfühlsam eine Geschichte voller Geheimnisse, Liebe, Hoffnung, Missverständnisse und Leid. Der Glaube kommt ganz sacht, und feinfühlig in der Geschichte vor.
Wie das wahre Leben geht es auch in dieser Geschichte nicht immer geradeaus undces gab einige unverhoffte Wendungen darin.
Mir hat auch dieses Buch von ihr wieder sehr gut gefallen und ich empfehle es sehr gerne weiter!
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von agnes.bookworld (Veröffentlicht am 27.03.2025)
Suchen und Finden
In einem sanften, einnehmenden Schreibstil hat mich Amanda Cox nach North Carolina an die Outer Banks entführt. Sofort hatte ich lebhafte Bilder vor Augen. Die Charaktere waren mir sympathisch und wirkten authentisch. Obwohl ich dachte, das Ende des Buches vorhersehen zu können, wurde ich überrascht und erlebte einen echten Wow-Effekt. Der Glaube an Gott ist sehr dezent in die Geschichte eingewoben.
Ich begleitete Joey – eigentlich Josefina –, die in ihrem Heimatstädtchen eine Eventagentur betreibt. Doch ihr Geschäft läuft nicht so, wie sie es sich erhofft hat. Als dann auch noch ihre letzte und einzige Kundin absagt, hält sie nichts mehr dort. Ihre beste Freundin schickt ihr eine Zeitungsanzeige, auf die sie sich bewirbt: eine Stelle als Projektmanagerin auf einer privaten Insel, um dort den Leuchtturm zu sanieren. Dort lernt sie den Besitzer sowie dessen Enkel kennen.
Doch in diesem Buch geht es nicht nur um Joey. Parallel erzählt Amanda Cox die Geschichte eines jungen Paares zur Zeit des Zweiten Weltkriegs. Dabei liegt der Fokus nicht auf dem Krieg selbst, sondern auf der Freundschaft des Paares. Walt, Joeys Auftraggeber, hat die Insel gekauft, auf der seine Kindheits- und Jugendfreundin Cay gelebt hat. Er fühlt sich schuldig und möchte sich erinnern – und die Trennung von Cay wiedergutmachen. Seine Vergangenheit und Beweggründe vertraut er Joey an, und deshalb ist es ihr besonders wichtig, dass Walts Wünsche erfüllt werden.
Beim Lesen fieberte ich mit Joey mit. Ich fragte mich: Ist Cay, Walts Kinder- und Jugendfreundin, noch am Leben? Wird sie gefunden? Lange blieb es spannend und unklar, wer Cay wirklich ist. Neben der Suche nach ihr gefiel mir auch die sanft eingebaute Liebesgeschichte zwischen Joey und Finn.
Ein wunderschöner, warmer und harmonischer Roman, den ich sehr gerne weiterempfehle! -
von Elfie (Veröffentlicht am 26.03.2025)
Die Last der Vergangenheit
„...Ist es das wirklich wert? Dass du dir so viel Mühe gibst, die Gunst der Menschen wiederzuerlangen, die deine Familie zum Sündenbock für all ihr Elend machen?...
Diese Fragen stellt Sophie ihrer Freundin Joey. Noch kenne ich als Leser die Vorgeschichte nicht, weiß aber, dass Joeys Aufträge als Eventmanagerin in ihrem Heimatort zum großen Teil gecancelt worden sind. Doch ihre Freundin stellt nicht nur Fragen, sie spielt ihr auch eine Anzeige zu. Auf einer Insel wird eine Projektleiterin für die Sanierung eines Leuchtturms gesucht.
Die Autorin hat einen bewegenden Roman geschrieben. Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Der Schriftstil ist fein ausgearbeitet und legt Wert auf Nuancen.
Joey bewirbt sich. Ihr eigentlicher Auftraggeber ist der 80jährige Walt, doch er will die Entscheidung seinem Enkel Finn überlassen. Das erste Zusammentreffen ist schon deshalb amüsant, weil beide einen männlichen Bewerber erwartet hatten.
„...Ich mag sie, Finn. Sie ist die Richtige. Außerdem ist es ja mein Leuchtturm, oder? Ich weiß, dass wir eine Abmachung haben, aber ich sollte doch auch was zu sagen haben...“
Walt hat seine Kindheit und Jugend in der Nähe der Insel verbracht. Jetzt als Witwer hat es ihn wieder hier her gezogen. Es sind Spuren seiner Vergangenheit, die ihn belasten.
Bei der Besichtigung des Leuchtturms findet Joey versteckte Zettel, die sich wie Eintragungen in ein Logbuch lesen. Ihre Neugier ist geweckt. Sie möchte der Geschichte nachgehen. Sie kniet sich voller Elan in ihre Arbeit. Damit wächst auch die Achtung in d en Augen von Finn.
Ab und an gewährt mit Walt einen Blick in die Vergangenheit. Es geht um die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Wie nahe der Krieg an die amerikanische Küste gekommen ist, war mir bisher nicht bewusst.
Der Roman bevorzugt leise Töne. Es geht um Schuld und deren Verarbeitung. Während Walt mit seiner Vergangenheit ringt, fragt sich Joey, ob es eine Möglichkeit gibt, die Probleme in ihrer Familie zu lösen. Doch auch Finn ringt mit einigen falschen Entscheidungen. Auch in seinem Leben gab es Brüche.
Gut ausgearbeitete Gespräche ermöglichen einen Einblick in die Gefühlswelt der Protagonisten.
„...Reue ist ein merkwürdiges Ding, mein Junge. Sie bringt dich dazu, rückblickend alternative Realitäten in deinem Kopf zu erfinden...“
Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es zeigt, wie uns unsere Vergangenheit prägen kann. Ich möchte mit einem Zitat enden:
„...Nichts hat ein so kurzes Gedächtnis wie der Sand am Meer. Jedes Mal, wenn das Wasser darüber gespült wird, wird er neu geformt...“ -
von maulwurf456 (Veröffentlicht am 22.03.2025)
schöne, christlich geprägte Romanlektüre
"Die Tochter des Leuchtturmwächters" ist das neuste Buch von Autorin Amanda Cox. Als Softcoverausgabe ist der Roman Ende Januar diesen Jahres mit insgesamt 336 Seiten im Francke-Verlag erschienen. Das Coverbild wirkt nicht nur stimmungsvoll und harmonisch, sondern passt auch hervorragend zum Titel. Mich persönlich hat es sofort angesprochen und neugierig auf den Roman werden lassen.
Und darum geht es genau: Josephina Harris, von allen nur Joey genannt, steht vor dem Aus. Ihr kleines Unternehmen ist unverschuldet in Turbulenzen geraten und das Auftragsbuch ist leer. Und so beschließt Josephina schweren Herzens, ihre Heimatstadt zu verlassen und sich in North Carolina auf einer kleinen Insel als Projektleiterin für die Sanierung eines stillgelegten Leuchtturms zu bewerben. Bei den Arbeiten an dem maroden Gebäude entdeckt Joey seltsame Notizen, die tief in den Ritzen der alten Steinmauern versteckt sind - Seiten, die aus dem Tagebuch des Leuchtturmwächters herausgerissen wurden und von erschütternden Rettungsaktionen auf See berichten. Sie ahnt nicht, dass sie einer großen Liebesgeschichte auf der Spur ist, die noch auf ihr Happy End wartet. (Klappentext)
Für mich war es das erste Buch von Autorin Amanda Cox, deren weiterer Roman "Der Laden der unerfüllten Träume" bereits mehrfach empfohlen worden war. Dank des Verlags habe ich ein Rezensionsexemplar von "Die Tochter des Leuchtturmwächters" erhalten.
Von Anfang an hat mir der Schreibstil von Autorin Amanda Cox gefallen. Sie erzählt die Geschichte in flüssigen, eher ruhig gewählten Worten. Dennoch habe ich wie eine Art 'Sogwirkung' verspürt und den Roman innerhalb weniger Tage regelrecht verschlungen. Ich wollte einfach wissen, wie es weitergeht mit der Geschichte. Denn diese entwickelt sich fortschreitend; nach und nach werden Geheimnisse aufgedeckt und als Leser wird man regelrecht ermutigt selbst mitzurätseln.
In Protagonistin Josephina habe ich mich während des Lesens sehr gut hineinversetzen können. Auch alle anderen Figuren sind authentisch von der Autorin geschildert und beschrieben worden. Ich persönlich finde es immer schön, wenn man mit den handelnden Charakteren mitfühlen kann und ihre Schicksale einen als Leser berühren. Dies ist Amanda Cox bei diesem Roman definitiv bei mir gelungen.
Thematisch kommen u.A. Vergebung, Trauer und die heilende Kraft Gottes in der Handlungsgeschichte vor. Allgemein habe ich "Die Tochter des Leuchtturmwächters" als einen hoffnungsschenkenden Roman empfunden. Daher empfehle ich dessen Lektüre mit fünf Sternen weiter! -
von Mareike (Veröffentlicht am 20.03.2025)
Ein wunderschönes Buch über Vergebung, Vertrauen und Neubeginn!
Für Joey soll diese Leuchtturmrenovierung eigentlich nur eine Auszeit sein, mal rauskommen aus ihrem Alltag, ihrer Firma und von den Menschen, die ihr gerade das Leben schwerzumachen versuchen. Doch dieser Leuchtturm ist nicht einfach nur ein altes Gebäude, das etwas Liebe und Aufmerksamkeit benötigt. Er verbirgt eine Geschichte, von der Joey sofort in ihren Bann gezogen wird. Was geschah hier vor über einem halben Jahrhundert wirklich? Was hat die Geschichte dieser Insel mit ihrem liebenswürdigen, aber ziemlich traurig wirkenden Auftraggeber zu tun? Und wieso denkt sein Enkel, ihr so genau auf die Finger schauen zu müssen? Oder steckt da etwas anderes hinter seiner unfreundlichen, manchmal sogar abweisenden Fassade?
Für mich war es das erste Buch der Autorin, aber bestimmt nicht das letzte! Ihr Schreibstil ist flüssig und es werden erst nach und nach einzelne Geheimnisse aufgedeckt, sodass man selber miträtseln kann. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen und es kommen Geschehnisse aus der Vergangenheit ans Licht, mit denen ich gar nicht gerechnet hätte. Das hat mir super gut gefallen!
Die Geschichte handelt davon, Vergangenes loszulassen, Gott um Vergebung zu bitten und sich anschließend auch selbst zu vergeben, um mutig und fröhlich einen Neubeginn wagen zu können. Auch das Vertrauen auf Gott und das sein Plan der beste ist, selbst wenn gerade alles unsicher und durcheinander scheint, spielt eine große Rolle, was ich sehr schön fand.
Mir hat das Buch außerdem wieder gezeigt, wie oft ich nur die Fassade von Menschen sehe und sie dann in eine Schublade stecke, ohne überhaupt zu wissen, was hinter ihrem Verhalten steckt und wieso sie so handeln wie sie es eben tun. Denn genau wie bei dem Leuchtturm sehen wir nur einen Teil des Ganzen. Auf den ersten Blick sehen wir nur ein Gebäude, das dringend renovierungsbedürftig ist, aber die Geschichten, die sich hinter diesem verstecken, bleiben uns meist verborgen. Sie sehen wir nur, wenn wir uns Zeit nehmen, um wirklich hinzusehen. Und ich glaube, das lohnt sich immer!
Zwischendrin hatte ich kurz Sorge, dass es vielleicht etwas langatmig wird, wenn jeder Renovierungsschritt beschrieben wird, besonders wenn man sich in diesem Bereich nicht auskennt und einem viele Begriffe nichts sagen. Doch das war überhaupt nicht der Fall. Es werden zwar immer wieder Renovierungsschritte beschrieben, doch die Beschreibung war kurzweilig und interessant.
Für mich persönlich war dieses wunderschöne Buch auf jeden Fall ein Highlight und bekommt deshalb 5 Sterne und eine große Leseempfehlung! -
von Wolkenspiel (Veröffentlicht am 19.03.2025)
Wiedergutmachung vor stimmungsvoller Kulisse
Josephina, kurz Joey, bleibt als letztes Familienmitglied noch in Copper Creek, um den guten Ruf der Familie wiederherzustellen. Aufgrund einer beruflichen Flaute nimmt sie einen zeitlich begrenzten Auftrag als Bauleiterin in der Nähe von Ocracoke an. Joey soll für den über 80-jährigen Walt einen stillgelegten Leuchtturm sanieren. Damit möchte er einen Fehler seiner Jugend wiedergutmachen. Sein Enkel Finn ist zunächst gar nicht glücklich über Joey als Projektleiterin. Aber Walt sieht mehr in Joey. Im Zuge der Sanierung findet Joey alte Tagebuchseiten im Gemäuer des Leuchtturms versteckt. Wer hat sie geschrieben? Warum wurden sie versteckt? Und welche Verbindung hat Walt zu diesem Leuchtturm? Die Handlung hat noch einige spannende Momente parat und der Leser kann sehr gut miträtseln, was es mit dem Leuchtturm und Walts Jugendgeschichte auf sich hat.
Den Erzählstil empfand ich als eher ruhig. Die Liebesgeschichte entwickelte sich langsam, sanft und „nebenher“. Walt war mir sehr schnell sympathisch. Und auch wenn Finns erster Auftritt nicht so freundlich erschien, wandelte sich das Bild von ihm relativ schnell und man konnte den fürsorglichen Enkel erkennen. Joey fand ich durchweg nett, wobei ich das Charismatische und Besondere, das Walt sofort in ihr sah, nicht so offensichtlich fand und auch nicht so stark nachempfinden konnte.
Der christliche Glaube kommt immer wieder angenehm vor, ohne aufdringlich zu sein. Das Cover ist wunderschön und die Kulisse der Handlung traumhaft schön.
Insgesamt hat die Geschichte großes Potenzial, konnte mich jedoch nicht so fesseln und mitreißen, wie es die vorherigen Romane von Amanda Cox taten.
Lieblingszitage: „Ich glaube, jetzt bin ich endlich so weit, dass ich mich nicht mehr für die Fehler bestrafe, die ich als Teenager gemacht habe. Dass ich mir Dinge vergebe, die Gott mir längst vergeben hat.“ (S. 216)
„Weil Gott uns genau da begegnet, wo wir sind. Und vielleicht zerbrechen Dinge in unserem Leben auf dem Weg. Die gute Nachricht ist, dass Gott gewissermaßen Sanierungsprofi ist.“ (S. 285)
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von Sara (Veröffentlicht am 18.03.2025)
„Tiefgehend, heilsam, mitreißend“
Der Roman „Die Tochter des Leuchtturmwächters“ von Amanda Cox handelt zunächst von einer jungen Frau, die kurz davorsteht, ihre Existenzgrundlage zu verlieren und dadurch einen großen Schritt aufs Wasser wagt, indem sie ein völlig anderes Jobangebot annimmt, das weit von ihrer Heimatstadt entfernt ist. Dort lernt sie einen Großvater und seinen erwachsenen Enkel kennen und erkennt schnell, dass hinter dem neuen Job noch so viel mehr steht: tiefvergrabene, ungeklärte und unvergebene Begebenheiten gepaart mit einem Herz, das nach Vergebung und neuer Hoffnung sucht.
Die Autorin nimmt ihre Leserschaft mit auf die mittlerweile verlassene Insel Bleakpoint Island, wo nicht nur ein stillgelegter Leuchtturm sanierungsbedürftig ist, sondern eigentlich auch die Leben aller Hauptfiguren in dem Buch. Nach und nach, je tiefer sie in die Geschichte des Leuchtturms graben, je näher sie der Wahrheit im Leben des Großvaters kommen, desto mehr erkennen sie, dass mit Gott alles möglich ist – ein neues Leben, Vergebung, Hoffnung und Liebe.
Das Buch hat mich sehr bewegt und mitgerissen, da die Autorin sehr fein schreibt und es wunderbar schafft, beide Zeitebenen miteinander zu verweben. Ich konnte es kaum abwarten, das Ende der Geschichte zu erfahren und war sehr überrascht, wie sich alles fügt.
Ich empfehle es sehr gerne weiter, nicht nur an die Romantiker unter uns, sondern auch an diejenigen, die auf der Suche nach besonderen Geschichten sind, bei denen der Glaube und die Vergebung, die durch Gott möglich sind, tiefgreifende Veränderungen schaffen können.
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von Luisa (Veröffentlicht am 17.03.2025)
Schwierigkeiten als Wachstumsmöglichkeit
Das Buch startet direkt mit einem fesselnden Prolog, der Lust auf die Geschichte macht und das Interesse an den Charakteren und Geschehnissen entfacht. Dann entfaltet sich die Geschichte aus diversen Sichtweisen - kurze Rückblenden ergänzen dabei die hauptsächlich in der Gegenwart spielende, gut nachvollziehbare, Handlung. Nach und nach werden so die Geheimnisse und Zusammenhänge um die einzelnen Personen aufgedeckt. Einiges lässt sich erahnen, aber Vieles wird erst im Leseverlauf klarer, wodurch die Lektüre spannend und mitreißend bleibt.
Der Schreibstil der seelsorgerisch erfahrenen Autorin ist packend sowie einladend und erlaubt facettenreiche Einblicke in das Gefühlsleben der sympathisch dargestellten Hauptcharaktere. Zur Sprache kommen vor allem die Themen Reue, Altlasten, Aussöhnung, Chancen-ergreifen und persönliches Wachstum.
Zudem entwickeln sich innerhalb der Story Liebes- und Freundschaftsgeschichten, die jedoch nicht im Fokus der Erzähltaktik stehen und daher nicht so detailliert ausgeführt sind, wie sie es sein könnten. Einige der gut eingeflochtenen Nebenstränge wirken dadurch etwas flach und lassen differenziertere Interaktionen missen. Der Aufbau des Buches zielt vielmehr darauf ab, die eigentliche Aussagekraft in der Gesamtstory zu entdecken. Zwischendurch war ich daher ein kleinwenig von der Gestaltung der Geschichte enttäuscht, da ich mir mehr Tiefe erwartet hätte. Diese kam jedoch auf den letzten - mich dann noch sehr überzeugenden - 50 Seiten sehr schön zur Geltung.
Dass innerhalb der Geschichte mehrmals die Rede von angeblich spukenden Gespenstern und Aberglauben war, hat mir nicht so zugesagt, wenngleich sich die Protagonistin davon distanziert und es nur den Glauben der Dorfbewohner widerspiegelt.
Die den Roman einrahmenden Bibelverse sind sehr schön ausgewählt; in dem Buch wird zuerst nur sporadisch Bezug auf den christlichen Glauben genommen. Dieser kommt ebenfalls erst auf den letzten Seiten so wirklich zur Geltung und gibt der Handlung dann eine schöne Bedeutungstiefe.
Ein mitreißendes und bewegendes Buch mit schönem Einblick in verschiedene Lebenswege, das erst in seinem Ende und der Gesamtbetrachtung so richtig zur Entfaltung kommt! -
von bibliothek.auf.dem.land (Veröffentlicht am 13.03.2025)
Absolutes Leseerlebnis
Wäre das nicht ein Traum: eine eigene Insel mit Leuchtturm besitzen zu dürfen?
Der Leser darf Joey bei der Restaurierung eines alten Leuchtturms begleiten. Einsam und verlassen steht er auf einer Insel, die nur mit dem Boot zu erreichen ist.
Viele Geheimnisse und Erzählungen wabern über der Insel. Wer war Saint Mae, die angeblich viele Schiffbrüchige gerrettet haben soll? Sind von ihr die Tagebuchseiten in den Ritzen des alten Gemäuers? Joey macht sich auf die Suche und entdeckt unglaubliches.
Niemals hätte sie damit gerechnet, dass selbst ihre eigenen Probleme durch diese Erlebnisse angegangen werden können.
Der Schreibstil der Autorin ist sagenhaft. Sie führt den Leser durch viele Wirrungen des Lebens, hält an wunderschönen Schauplätzen an, läßt den Blick in die Vergangenheit, aber auch in die Zukunft schweifen.
Verlorene Zeit, Reue und Versagen sind ein großes Thema des Romans, dem aber Heilung, Vergebung und unverdiente Gnade gegenüberstehen.
Der christliche Glaube wird dezent erwähnt, ist aber die Grundlage der Protagonisten.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Man ist beeindruckt und überwältigt, welche Wege Gott mit dem Einzelnen geht. Wege, mit denen man nie gerechnet hätte, die aber in unendlicher Dankbarkeit enden.
Amanda Cox ist für mich eine begnadete Autorin und ich kann das Buch wärmstens empfehlen. -
von Kristina (Veröffentlicht am 26.02.2025)
Ein Leuchtturm, seine alte Geschichte und Chancen für die Zukunft
Joeys Leben ist aus den Fugen geraten, unverschuldet kam ihre Familie in Verruf und nun ist das Auftragsbuch der jungen Eventmanagerin leer. Als sie eine Stellenanzeige entdeckt, in der ein Projektleiter für die Sanierung eines Leuchtturms gesucht wird, beschließt Joey sich zu bewerben. Erfahrungen im Bau hat sie in der Firma ihres Vaters gesammelt und eine kurze Auszeit weit weg von der Heimat wird ihr sicher gut tun…
Der 80-jährige Finnegan W. O’Hare, von allen nur Walt genannt, hat eine kleine Insel in North Carolina gekauft. In der Region hat er seine Kindheit und Jugend verbracht bis sich sein Leben im 2. Weltkrieg für immer veränderte. Jetzt ist er zurückgekehrt und möchte den auf der Insel befindlichen Leuchtturm in Gedenken an seine Jugendfreundin Cay sanieren. Schuldgefühle plagen ihn seit er als 16-Jähriger Entscheidungen traf und Cay für immer verloren hat. Als Joey bei den Sanierungsarbeiten in den Mauerritzen des Leuchtturms versteckte Notizen findet, kommen sie und Walt’s Enkel Finn einer alten Geschichte auf die Spur. Doch wer interessiert sich außerdem für diese Notizen? Werden Joey und Finn alle Puzzleteile der Geschichte finden, die sich damals zugetragen hat?
„Die Tochter des Leuchtturmwächters“ ist ein leiser und doch fesselnder Roman. Amanda Cox hat einen angenehmen Schreibstil, detailliert und beschreibend, so dass man sich alles gut vorstellen kann. Ich mochte das Setting, die kleine Insel mit dem Leuchtturm sehr. Die einzelnen Charaktere habe ich schnell ins Herz geschlossen. Joey, Walt und Finn… sie alle haben Schweres aus der Vergangenheit im Gepäck und dürfen lernen los zu lassen, sich selbst zu vergeben und Neuanfänge zu wagen. Spannend und interessant sind die „Ausflüge“ in die Zeit des 2. Weltkrieges. Wie Puzzleteile fügen sich die Notizen im Leuchtturm mit den Erinnerungen von Walt und einer alten Frau, deren Rolle in der Geschichte lange Zeit unklar ist, zusammen. Überraschende Wendungen sorgen immer wieder für Spannung.
Ich habe den Roman sehr gern gelesen, bin tief eingetaucht in die Geschichte. Sehr gern empfehle ich das Buch weiter. -
von annislesewelt (Veröffentlicht am 13.02.2025)
entführt in eine andere Welt
Endlich ein neuer Roman von Amanda Cox auf dem deutschen Markt und ich habe mich so gefreut.
Gleich zu Beginn des Buches trifft man auf Joey und wird von ihrer Geschichte gepackt. Als dann auch noch Walts Geschichte und die des Leuchtturms dazu kommen, war es völlig um mich geschehen. Lange habe ich mich gefragt, wie der Prolog zur Geschichte passt, hatte recht schnell eine Ahnung, um dann festzustellen - nein, so einfach ist es dann doch nicht.
Das Setting am Leuchtturm ist zauberhaft, und die Beschreibungen ließen Bilder vor meinen inneren Augen entstehen. Es war so schön, sanft, lockend und weich beschrieben und hat mich komplett in eine andere Welt entführt.
Diese Welt war faszinierend, denn Joey entdeckt Geheimnisse am Leuchtturm und macht sich auf die Suche nach Antworten. Durch Briefe, Funde und Erinnerungen gibt es Einblicke in vergangene Tage, und es bleibt dadurch abwechslungsreich und spannend.
An die vorherigen Bücher von Amanda Cox kommt dieses Buch meiner Meinung nach nicht ganz heran und ist doch wunderschön, unterhaltsam und sehr gut zu lesen.
Dieses Buch war für mich besonders, da ich dadurch völlig abtauchen konnte um die Geschichte zu genießen, den Alltag zu vergessen und eine kleine Liebe zu beobachten. In erster Linie geht es aber um den Leuchtturm und seine Geschichte, wobei Themen wie Reue, Kummer, Verzweiflung, Hoffnung und Vergebung thematisiert werden. Die Liebesgeschichte ist hier eine nette Beigabe und hat mir Spaß gemacht, doch sie dominiert nicht.
"Die Tochter des Leuchtturmwärters" ist somit ein spannendes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe und das mir Lust auf weitere Bücher dieser Autorin gemacht hat.
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