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Stimmen zum Produkt
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»Jörn Bohns Texte erzählen vom Leben und vom Glauben - und von den Dissonanzen, die manchmal entstehen können, wenn man beides versucht ernst zu nehmen. Es sind ehrliche Texte, die Kraft finden im Vertrauen darauf, dass ein Gott, der sich die Widersprüchlichkeiten des Lebens angezogen hat, niemanden allein im Regen stehen lässt. Es sind Texte voller Humor und mit kleinen und größeren weisen Einsichten, die zu lesen viel Spaß machen.« Jakob *Jay* Friedrichs, Hossa Talk & superzwei
»Der Autor bietet eine oft schonungslose Reflexion seines Glaubens, inklusive aller Fragen, Krisen und Gebrochenheit. Das macht dieses Buch zu einer Einladung, trotz aller Lebens- und Glaubensfragen an Gott dranzubleiben.«
Andreas Schuß, Praktischer Theologe und Mitarbeiter eines weltweiten Kinderhilfswerk
»In einer Zeit starren Altglaubens und ätzender Dekonstruktion bewegt sich das Buch wohltuend in einer heilsamen Mitte. Es ist ein heiteres und gleichzeitig tiefgründiges ABC des mündigen Christseins: authentisch, berührend, und zum Nachdenken anregend. Ultralesenswert!«
Fossi Bäumer, Dozent am Marburger Bibelseminar
Bewertungen
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von Michaela (Veröffentlicht am 22.10.2025)
Ein ehrliches, geistliches Tagebuch für Leser, die mit dem Autor nicht unbedingtin allem einer Meinung sein"müssen".
Jörn Bohn nimmt seine Leser in „Die Kunst, nicht loszulassen“ mit auf eine sehr persönliche Glaubensreise. Ehrlich, nachdenklich und mit einer wohltuenden Portion Selbstironie.
Der Autor, Lehrer für Deutsch und Evangelische Religion sowie Prädikant der Sächsischen Landeskirche in Dresden, gewährt in rund fünfzig Andachten Einblicke in sein Ringen mit dem Glauben, seine Zweifel, seine Fragen und seine Erfahrungen im Alltag eines Christen, der trotz allem an Gott festhalten will.
Ein ehrlicher Blick auf den Glauben
Bohn schreibt keine frommen Erfolgsgeschichten, sondern Texte, die mitten im Leben stehen.
Er beschreibt, wie es sich anfühlt, hinter Jesus her „zu humpeln“. Seine Gedanken entstehen im Spannungsfeld zwischen Glauben und Zweifel, zwischen Hoffnung und Enttäuschung.
Dabei verschweigt er nicht, dass er sich in schwierigen Zeiten auch durchaus mal nicht getragen, sondern allein gelassen fühlte. Und gerade darin liegt die besondere Stärke dieses Buches: Es zeigt, dass Glaube auch Brüche und Fragen aushalten darf.
Andachten mit Tiefgang und Humor
Jede Andacht beginnt mit einem Bibelvers oder Bibeltext, gefolgt von persönlichen Überlegungen, kleinen und großen Alltagsbeobachtungen und ehrlichen Einsichten.
Bohns Sprache ist dabei zugänglich, manchmal launig, immer authentisch.
Seine Texte sind keine fertigen Antworten, sondern Einladungen zum Weiterdenken. „Man soll ihm ruhig widersprechen“, schreibt er selbst und genau das macht den Reiz dieser Lektüre aus.
Für wen ist das Buch geeignet?
Dieses Andachtsbuch richtet sich an Menschen, die den Glauben nicht idealisieren, sondern ehrlich mit ihm ringen. An Leser, die auch Zweifel kennen, die andere Perspektiven aushalten können und denen es nicht um ein „Alles wird gut“-Christentum geht, sondern um echtes Fragen und Suchen. Wer bereit ist, über den eigenen Glauben nachzudenken und sich von einem offenen, ehrlichen Ton ansprechen lässt, wird hier viel entdecken.
Fazit: „Die Kunst, nicht loszulassen“ ist kein triumphalter Rückblick auf bestandene Glaubensprüfungen, sondern ein geistliches Tagebuch voller Momentaufnahmen.
Es lädt dazu ein, sich selbst wiederzufinden: In den Fragen, im Zweifel, im Festhalten.
Ein besonderes, persönliches und lesenswertes Buch für alle, die sich auf eine ehrliche Auseinandersetzung mit ihrem Glauben einlassen wollen und nicht unbedingt mit dem Autor in allem einer Meinung sein „müssen“.
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von Nicola's Lesestube (Veröffentlicht am 27.09.2025)
Ehrlich, eindringlich, eindrucksvoll
Angesprochen hat mich zwar auch der Titel, aber der Zusatztext machte mich definitiv neugierig. Wie meint der Autor das, wie setzt er es um?
Das Buch ist in mehrere Abschnitte/ Andachten unterteilt wie z. B "Auf dem Weg nach hause", "im christlichen Irrgarten" oder schlicht "Glauben".
Er selbst schreibt dazu: "Das hier ist kein Buch, das souverän und selbstsicher zurückschaut.. Die Texte sind Momentaufnahmen, entstanden im Augenblick... eine Art geistliches Tagebuch der letzten Jahre".
Und genauso liest es sich auch. Er lässt uns in seine Vergangenheit schauen und teilt seine Gedanken dazu, egal ob die guten oder die schlechten. Er ist ehrlich, zu sich und auch zu uns.
Man merkt seine Zweifel, sein Ringen um überhaupt eine Antwort auf die Fragen zu finden, die auf ihn einstürmen.
"Der Weg mit Gott ist keine Autobahn. Es ist ein steiniger Weg voller Zweifel und Schwierigkeiten. Man benötigt einen langen Atem."
So ist es sicherlich bei vielen von uns.
Der Autor fand Worte für das, was mir schwer viel auszudrücken.
Dieses Buch hat mich zum Nachdenken gebracht, nicht nur über das was er geschrieben hat, sondern auch über mich und meinen Glauben.
Es ist ein ehrliches,in die Tiefe gehendes Buch, das noch länger im Gedächtnis bleibt. Nicht nur für Zweifler, sondern auch für alle anderen.
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von Nicola's Lesestube (Veröffentlicht am 25.09.2025)
Ehrlich, eindringlich, eindrucksvoll
Angesprochen hat mich zwar auch der Titel, aber der Zusatztext machte mich definitiv neugierig. Wie meint der Autor das, wie setzt er es um?
Das Buch ist in mehrere Abschnitte/ Andachten unterteilt wie z. B "Auf dem Weg nach hause", "im christlichen Irrgarten" oder schlicht "Glauben".
Er selbst schreibt dazu: "Das hier ist kein Buch, das souverän und selbstsicher zurückschaut.. Die Texte sind Momentaufnahmen, entstanden im Augenblick... eine Art geistliches Tagebuch der letzten Jahre".
Und genauso liest es sich auch. Er lässt uns in seine Vergangenheit schauen und teilt seine Gedanken dazu, egal ob die guten oder die schlechten. Er ist ehrlich, zu sich und auch zu uns.
Man merkt seine Zweifel, sein Ringen um überhaupt eine Antwort auf die Fragen zu finden, die auf ihn einstürmen.
"Der Weg mit Gott ist keine Autobahn. Es ist ein steiniger Weg voller Zweifel und Schwierigkeiten. Man benötigt einen langen Atem."
So ist es sicherlich bei vielen von uns.
Der Autor fand Worte für das, was mir schwer viel auszudrücken.
Dieses Buch hat mich zum Nachdenken gebracht, nicht nur über das was er geschrieben hat, sondern auch über mich und meinen Glauben.
Es ist ein ehrliches,in die Tiefe gehendes Buch, das noch länger im Gedächtnis bleibt. Nicht nur für Zweifler, sondern auch für alle anderen.
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von Nicola's Lesestube (Veröffentlicht am 25.09.2025)
Ehrlich, eindringlich, eindrucksvoll
Angesprochen hat mich zwar auch der Titel, aber der Zusatztext machte mich definitiv neugierig. Wie meint der Autor das, wie setzt er es um?
Das Buch ist in mehrere Abschnitte/ Andachten unterteilt wie z. B "Auf dem Weg nach hause", "im christlichen Irrgarten" oder schlicht "Glauben".
Er selbst schreibt dazu: "Das hier ist kein Buch, das souverän und selbstsicher zurückschaut.. Die Texte sind Momentaufnahmen, entstanden im Augenblick... eine Art geistliches Tagebuch der letzten Jahre".
Und genauso liest es sich auch. Er lässt uns in seine Vergangenheit schauen und teilt seine Gedanken dazu, egal ob die guten oder die schlechten. Er ist ehrlich, zu sich und auch zu uns.
Man merkt seine Zweifel, sein Ringen um überhaupt eine Antwort auf die Fragen zu finden, die auf ihn einstürmen.
"Der Weg mit Gott ist keine Autobahn. Es ist ein steiniger Weg voller Zweifel und Schwierigkeiten. Man benötigt einen langen Atem."
So ist es sicherlich bei vielen von uns.
Der Autor fand Worte für das, was mir schwer viel auszudrücken.
Dieses Buch hat mich zum Nachdenken gebracht, nicht nur über das was er geschrieben hat, sondern auch über mich und meinen Glauben.
Es ist ein ehrliches,in die Tiefe gehendes Buch, das noch länger im Gedächtnis bleibt. Nicht nur für Zweifler, sondern auch für alle anderen.
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von Elfie (Veröffentlicht am 09.09.2025)
Regt zum Nachdenken an
„...Das hier ist kein Buch, das souverän und selbstsicher zurückschaut. Kein Triumph nach bestandenen Bewährungsproben. Die Texte sind Momentaufnahmen, entstanden im Augenblick...“
Die Zeilen stammen aus dem Vorwort des Autors. Ihre Wahrheit begreift man erst, wenn man das Buch gelesen hat. Eigentlich könnte man sagen, es ist ein Buch voller Widersprüche.
In sieben Kapiteln setzt sich der Autor mit unterschiedlichen Aspekten des Glaubens auseinander. Das geschieht mal humorvoll, mal eher ernst und tiefgründig.
Jeder Abschnitt beginnt mit einem Bibelzitat. Dem folgen die persönlichen Ausführungen. Meist geht es am Anfang darum, die Diskrepanz zwischen dem Idealzustand und persönlichen Erlebnissen darzustellen. Dabei fließen seine Erfahrungen aus den letzten Jahren ein, die nicht einfach und voller Brüche waren. Oft nimmt er Bezug zu biblischen Texten. Nehmen wir das Beispiel der göttlichen Verheißungen: Es geht um David.
„...Ihm wird verheißen, dass er König von Israel wird. Der Prophet Samuel salbt ihn dazu. Doch es geschieht genau das Gegenteil: Der amtierende König, Saul, verfolgt ihn und möchte ihn umbringen...“
Am Ende bekommt der Autor die Kurve. Gott erfüllt seine Verheißungen – wann er es für richtig hält.
Manchmal sind die Gedanken und Fragen fast provozierend. Das betrifft zum Beispiel das Thema Auferstehung.
„...Ist Nichtglauben eine Alternative? Dann könnte man ja direkt auf ein Pferd setzen, das überhaupt nicht am Rennen teilnimmt...“
Ab und an schwingt eine gewisse Ironie in den Ausführungen mit, zum Beispiel wenn es um die Geschichte Israels im Alten Testament geht.
„...Vor allem wird man einen König auch immer schlecht los, wenn man ihn nicht mehr will, was man dann auch im Fortgang der Geschichte sieht...“
Natürlich folgt eine entsprechende spitze Bemerkung zu unserer Zeit. Nicht immer gehe ich mit der Meinung des Autors konform. Das ist auch nicht das Ziel seines Buches. Er will zum Nachdenken anregen. Das ist ihm bei mir auf jeden Fall gelungen.
Das Buch hat mir gut gefallen. Es zeigt, dass das Leben, auch das Glaubensleben, eben nicht nur Schwarz und Weiß ist.
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